Apple Mac
09.10.2004
MAMP
Apache, MySQL, PHP und phpMyAdmin für OS X
Die Firma webedition stellt MAMP vor: Apache, MySQL, PHP und phpMyAdmin für Mac OS X in einem Paket. Ja, natürlich gibt es einen Apachen unter OS X, Marc Liyanages Ready-to-go-Installation oder Server Logistics Complete Apache 2. Aber:
... bei MAMP handelt es sich um eine für den Mac typische, sehr einfache Installation, die die ggf. unter OSX bereits aktivierte Apache Installation nicht berührt oder behindert. Ohne ein Skript zu starten oder irgendwelche Einstellungen zu ändern oder vorzunehmen, werden Apache, PHP und MySQL installiert. Eine weitere Besonderheit: wird MAMP nicht mehr benötigt, genügt es einfach, den MAMP Ordner zu löschen und alles ist, wie es vorher war (d. h. MAMP modifiziert nichts am "normalen" OSX).

MAMP PR 1.0a installiert sich per Default im Programme-Ordner mit Apache 2.0.50, PHP 4.3.8 und phpMyAdmin 2.5.7.
MAMP wird als Open Source Projekt weitergepflegt und bekommt bald seine eigene Website.
Das Pre-Release 1.0a gibt es zum Download (sit, 19 MB). Ebenfalls auf der Website findet sich ein speziell für diese Version aufbereitetes webEdition CMS.
[ via netmeier.de ]
21.09.2004
UMTSen mit OS X
Mobile Connect 3G UMTS am 15"-Powerbook
Die Diskussion UMTS vs. WLAN entzieht sich ein wenig meinem Verständnis. In meinen Augen und in meinem Verhalten existiert kein »versus«. Wenn ich unterwegs bin, freue ich mich über GSM und GPRS genauso wie über WLAN und UMTS – je nach Standort, Verfügbarkeit und Zweck.
Seit die Vodafone Mobile Connect 3G UMTS-Karte auch mit dem 15"-Powerbook gemeinsam funktioniert (die kleineren haben keinen PC-Card-Slot), benutze ich sie, wann immer »es sein muss«. Also entweder einfach nur zum Mail-Abrufen und -Versenden, im Wiki, Intra- oder Extranet arbeiten. Außerdem ist sie prima geeignet, um den nächsten verfügbaren WLAN-Hotspot ausfindig zu machen; kann ja sein, dass dieser schneller, günstiger, stabiler oder von T-Com ist. WLAN bzw. Airport und UMTS arbeiten zumindest bei mir also prima Hand in Hand.
Installation: Mactypisch einfach: Doppelklick, Admin-Passwort eingeben, fertig. Allerdings muss jetzt das System rebootet werden. Was man unbedingt beachten sollte:
- Zuerst die Software installieren.
- Erst jetzt die Karte einschieben.
- Warten, bis die vordere Statuslampe blau leuchtet.
- Jetzt erst das Programm »Mobile Connect« starten.

Eine Minute später ist man erstmals im UMTS-Netz online. Auch für später sind die Punkte 2 bis 4 zwingend in dieser Reihenfolge vorgegeben (siehe unten, Bugs).
Geschwindigkeit: Sicher nicht das, was vollmundig verheißen wurde, aber doch schon »wow« – vor allem, wenn man in den letzten Jahren nur via GSM, GPRS oder HSCSD mobil sein konnte. In Berlin bin ich selbst in geschlossenen Räumen (es gab wohl mal ein UMTS-Verfügbarkeitsproblem innerhalb von Gebäuden) immer mit mindestens 300 bis 320 kbps Downloadgeschwindigkeit unterwegs. Das ist nicht wirklich halb so schnell wie DSL – aber mindestens fünfmal so schnell wie ISDN, siebenmal so schnell wie HSCSD und achtmal so schnell wie GPRS. FTP, WebDAV, Mails abrufen und sogar surfen fühlt sich mobil plötzlich richtig gut an. (Na gut, am Upstream sollte noch gearbeitet werden – »Hochgeschwindigkeits-Mobilfunk« ist das sicher nicht.)

Stabilität und Verfügbarkeit: Vodafone soll angeblich (laut Connect und Eigenwerbung) die beste und stabilste UMTS-Netzabdeckung bieten. Nun denn, die Verbindung steht sehr schnell und wirkt wesentlich stabiler und fast dreimal schneller im Vergleich zum Sony-Ericsson-UMTS-Handy Z1010. Wenn gerade kein UMTS verfügbar ist, switcht die Karte automatisch auf das langsamere GPRS. Langzeittests und ähnliches habe ich natürlich nicht gemacht; in den typischen 30-Minuten-Sessions habe ich allerdings noch nie einen Absturz oder eine Verbindungsunterbrechung erlebt.
Bugs: Mal muss ich den Netzbetreiber manuell auswählen, mal wird er automatisch erkannt. Das eine Mal erkennt die Karte meine PIN, beim nächstenmal wird sie wieder abgefragt (obwohl »PIN automatisch übergeben« aktiviert ist). Das Vodafone-Mobile-Connect-Programm darf erst dann gestartet werden, wenn das Statuslämpchen an der Karte blau blinkt. Aktiviert man es vorher, sieht man nur das Glücksrad (den SAT1-Ball). Manchmal stürzt dann auch das komplette System ab. Das kann übrigens auch passieren, wenn man das System mit vollständig eingesteckter Karte bootet oder aus dem Ruhezustand weckt.
Schade: Den Dashboard-Schnickschnack gibt es leider (noch?) nicht für OS X: SMS-Terminal, (WLAN-)Hotspot-Suche und noch einiges mehr.
Blöd: Am Kartenende befinden sich zwei Lämpchen, eine grün, eine blau. Die blaue Lampe blinkt, wenn man eingebucht ist, und zwar schnell und aufdringlich und immer links im Augenwinkel befindlich. Das nervt!
Ebenfalls blöd: die Preise. Bei UMTS geht's eigentlich noch, da auf der einen Seite zum August die Preise gesenkt worden sind und zum anderen vor kurzem ein neues Tarifpaket von Vodafone eingeführt wurde, mit dem man im zeitbasierten Tarif für knapp 1 Euro pro Stunde im Netz sein kann. Aber: Für GPRS gelten dieselben Preise. Und das ist bei der vorhandenen Langsamkeit einfach zuviel. Außerdem: Die deutschen Netzbetreiber rechnen fast alle im 10-Minuten-Takt ab. Sprich: Sechsmal Mails abgerufen = mindestens eine Stunde wird abgerechnet.
Fazit: Eigentlich ist eine UMTS-Karte ein Must-have für jeden, der öfter mal »außerhalb« arbeitet und bislang des öfteren WLANs nutzt. Denn in Kombination mit Airport hat man das Gefühl, wirklich überall und immer, wenn man es braucht, online gehen zu können (nicht zuletzt, weil mein Powerbook haushoch gegen das 12"-iBook verliert, wenn es um die Empfangsstärke der internen Airport-Antenne geht – was vielleicht mit dem Aluminium-Material, aber auch der Gehäusegröße zusammenhängen könnte). Leider teuer mit grenzwertig unverschämten Tarifen und Abrechnungstakten. Braucht man das wirklich? Ich möchte sie jedenfalls nicht mehr missen.
20.09.2004
Safaris Sourcecode
Safari ordentliche Quelltext-Ansicht verpassen
Wer Safari zu seinem Lieblingsbrowser erkoren hat, ärgert sich wahrscheinlich nicht selten über die misslungene Quelltext-Präsentation, die in erster Linie an den Internet Explorer erinnert. Mir sind momentan drei Möglichkeiten bekannt, die Ansicht derart zu manipulieren, dass auch Syntax Highlighting möglich ist.
Die eine ist Safari Stand (Freeware). Dabei handelt es sich um einen sogenannten InputManager für Safari. Nachdem man den Folder in »Users/user/Library/InputManagers« abgelegt und Safari neu gestartet hat, integriert sich ein neuer Menüpunkt namens »Stand« in die Menüleiste. Der bringt u.a. eine durchsuch- und kommentierbare Lesezeichen-Applikation inklusive Labelling mit sich, der Favicon- und Download-Cache lässt sich einfach löschen und eine »Quick Search« wird angeboten. Darüber hinaus kann Syntax Highlighting eingeschaltet und der Sourcecode-Ansicht ein neuer Font mit passender Größe vergeben werden.
Wer BBEdit oder SubEthaEdit einsetzt, kann den Quelltext über »Darstellung > Quelltext anzeigen« oder den Shortcut »Alt + Apfel + V« sogar unmittelbar in diesen Programmen anzeigen lassen. Dafür gibt es entsprechende InputManager für BBEdit oder SEE – nennt sich in letzterem Fall SubEthaFari. Beiden liegt die Source anbei, sodass der favorisierte Editor (z.B. skEdit, auch sehr schick) angewählt werden kann.
DV Backup für OS X
Noch mehr Daten auf ein DV-Tape
Seit anderthalb Jahren bzw. seit Version 0.2 nutze ich ziemlich begeistert coolatoolas DV Backup für OS X. Mittlerweile hat man dort den MacWorld Annual Editor's Choice Eddy Award abgeräumt und der von Version zu Version ausgereifter wirkenden Software einige nette neue Features gegönnt.
Unter anderem passen jetzt in Version 1.3.2 über 16 GB Daten via Drag-and-Drop auf ein einziges, ganz normales 60-Minuten-Mini-DV-Tape im Longplay-Modus (im Shortplay-Modus knapp über 8 GB); mein Powerbook sowohl mit meiner alten Sony PC 100 als auch PC 5 (DV-in freischalten!) benötigt dafür nicht einmal zwei Stunden.
Ebenfalls eine sehr feine, verlässliche und stabile Backup- und Synchronisations-Software für den Mac ist Synk, mit der ich vor allem iBook, Powerbook und Desktop-Mac synchronisiere.
30.06.2004
VirtualMac
Mac OS X auf Windows XP?
Seit auf unseren Macs VirtualPC mit WindowsXP installiert ist, bin ich froh, nicht mehr die Dose a.k.a IE-Anzeiger anwerfen zu müssen. Dafür gibt es jetzt tatsächlich gar keinen Grund mehr. Schön auch, dass ich jetzt auf einer einzigen Maschine alle Browser hab, die man so haben muss, inklusive IE 4 über 5.01 und 5.5 bis IE 6 parallel.
Man könnte also meinen, mehr bräuchte man nicht. Und die PC-User? Denen hat man bislang den Gefallen getan, mit Mac-Browsern über eine Website zu schauen und auch mal Screenshots zu machen, wenn iCapture nicht dafür ausgereicht hat.
Aber auch sie haben jetzt keine Ausrede mehr, seit Minz Meyer, auf dessen Researchkitchen-Relaunch ich endlich einmal hinweisen kann, PearPC entdeckt hat. Damit emuliert ein Windows-XP-Rechner nämlich Mac OS X. So schnell hat man Safari neben IE:mac, Camino, iCab & Co.: Minz Meyer über Mac OS X on Windows XP.
12.03.2004
Geheimnis gelüftet
1 US-Dollar Jahresgehalt für Steve Jobs
Jetzt ist es raus. Keine Spekulationen mehr. Endlich, endlich wissen wir, warum Apple-CEO Steve Jobs seit Jahr und Tag und von Keynote zu Keynote in immer derselben Jeans und Rollkragenpulli auftritt.
21.08.2003
Debitel: Apple unerwünscht
Die Arroganz der Großen
Von einer frustrierten Debitel-Mobilfunk-Kundin wurde mir folgender Mailwechsel weitergeleitet. Da sie nur einen Mac hat, war es ihr nicht möglich, den Online-Kundenbereich zu nutzen. Stattdessen war sie gezwungen, die kostenpflichtige Kundenhotline anzurufen. Die Antwort von Debitel spricht Bände. Keine Anrede, kein Ansprechpartner, kein Name, nur 0180-Nummern und unpersönliche E-Mail-Adressen. Interessant ist auch, wie gekonnt überhaupt gar nicht auf die Kundin oder das Problem eingegangen wird. Die Kündigung der Kundin ist unterwegs.
Weiterlesen: Debitel: Apple unerwünscht.
23.06.2003
Safari 1.0
Safari endlich fertig
Seit 21:24 Uhr kann der offizielle Safari 1.0 hier runtergeladen werden.
12.06.2003
Der empathische Mac
Fehlertoleranz* im Macintosh: Es ist ein Fehler aufgetreten. Leider.

Meinem Mac tut es leid, wenn ein unbekannter Fehler auftritt.
*) Ein Dialog ist fehlertolerant, wenn das beabsichtigte Arbeitsergebnis trotz erkennbar fehlerhafter Eingaben entweder mit keinem oder mit minimalem Korrekturaufwand durch den Benutzer erreicht werden kann.
ISO Norm 9241, Teil 10, Grundsätze der Dialoggestaltung; 5.: Fehlertoleranz
Und da soll mich noch einer fragen, wie es sein kann, dass Apple-User eine emotionale Beziehung zu ihrem Mac aufbauen.
10.06.2003
DV Backup für Mac OS X
Bis zu 10 GB Daten auf ein DV-Tape, schneller als per DVD - das kann DV Backup für OS X.
Mein neues, ganz persönliches Lieblings-Backup-Tool: DV Backup. 250 k groß, installieren, DV-Cam ans Firewirekabel, die gewünschten Daten per Drag-and-Drop ins Fenster ziehen und backuppen. Funktioniert einwandfrei mit meiner PC 5 (DV-In muss freigeschaltet sein) und PC 100 und ganz normalen DV-Tapes. Auf ein 60-Minuten-Band passen wahlweise 5 GB im Normalmodus und 10 GB im Longplay-Modus. Fantastisch.
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