Gehe direkt: zum Inhalt. | zur Navigation.

web-blog.netUsability Inside.

15.04.2006

Zum Verständnis: Sitemap

Sitemap, Home, Homepage sind irreführende Begriffe.

Vor Ewigkeiten (2001) führten die Argonauten in Zusammenarbeit mit Webmiles eine Wording-Studie durch, die sie »Klartext« nannten. Weniger als die Hälfte der befragten Personen kannte damals den Begriff »Sitemap«.

Nicht repräsentativer Reality-Check 2006: Von den letzten knapp 150 Berliner Probanden, die wir befragten, sagten weniger als 45 Prozent, dass sie den Begriff »Sitemap« kennen. Hier ihre häufigsten Antworten auf die Nachfrage, was eine Sitemap sei:

  1. Ein Inhaltsverzeichnis.
  2. Eine Seite über den Inhalt.
  3. Die horizontale Linkleiste.
  4. Die Navigation.
  5. Die Suchergebnisse.

Unterhalb der Top-5-Antworten: Die Begriffe »Home« und »Homepage« verstehen noch weniger richtig (auch wenn sie wesentlich bekannter sind). Und »Navigation« ist auch wieder ein Thema für sich...

Marcus Völkel | 15.04.06 | Usability | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

Neulich im Usability-Test

Just a quote.

Post-Test-Befragung: »Und haben Sie elementare Dinge, Funktionen oder anderes vermisst, das Sie von anderen Websites kennen oder schätzen?«

»Ja! Nackte Frauen!«

Passend dazu aus dem scoreberlin-Usability-Test-Survival-Howto: »7. Stelle möglichst offene Fragen. Berücksichtige dabei den Nutzungskontext, die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen des Probanden.«

Marcus Völkel | 15.04.06 | Usability | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

04.01.2006

Just a quote

Effizientere Zielgruppenfolterung durch PDF-Parteien

»Anbei die erwähnte PDF-Partei. Eine Fragestellung ist auch, ob es sinnvoller ist, die Startseite nach Produkten und Marken zu segmentieren [...] oder ob die unterschiedlichen Zielgruppen schon auf der Startseite gefoltert werden sollen.«
(Quelle bekannt, Hervorhebungen von mir. Aus einer Mail an mich von Montag vor 9 Uhr. Aufgefallen ist es mir übrigens erst heute...)

Marcus Völkel | 04.01.06 | Diverses | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

03.01.2006

FormacDVB Bluetooth Remote

Control Formac's DVB-T Software with Salling Clicker

Now that I have this nifty Formac watchandgo DVB-T card in my Powerbook I was quite disappointed that Formac's bluetooth remote control doesn't work with my SonyEricsson mobile. So I've written a tiny basic Salling Clicker script that should work with the FormacDVB software. Hope it's useful for some of you fellow Mac users out there.

# – Volume Up
* – Volume Down

^ – Up one channel
v – Down one channel
< – Switch to Full Screen
> – ESC, switch back to normal size

C – start/stop recording
Menu/More – view available channel information.

Weiterlesen: FormacDVB Bluetooth Remote.

Marcus Völkel | 03.01.06 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

26.12.2005

22C3: Private Investigations

Konferenzblogging @ 22C3

Auch dieses Jahr freue ich mich auf den mittlerweile 22. Chaos Communication Congress (27.-30.12. im Berliner Congress Center am Alex; 22C3-Weblog). Der 22C3 ist ein vom CCC organisierter, viertägiger Fachkongress über Technologien, Gesellschaft und Utopien. Der Reiz dieser einzigartigen Konferenzveranstaltung liegt für mich in der gelungenen Mischung aus Vortragsreihen, Ideenaustausch, Workshops und der größten europäischen Hackerparty.

Wer sich noch spontan entschließen sollte, dem Kongress einen Besuch abzustatten, dem verschafft der Fahrplan einen gebündelten Überblick zum Mitnehmen über alle Vorträge und Workshops aus den Themenbereichen Hacking, Science, Community, Society und Culture.

Ach ja: Wie schon letztes Jahr werde ich auch in den kommenden Tagen wieder gemeinsam mit Beate Paland und Ralf Graf unter die Konferenzblogger gehen. Wer Lust hat, mit mir während des 22C3 einen Kaffee zu trinken, erreicht mich über meine Mobilfunknummer oder via Jabber marcus.voelkel at jabber.ccc.de. Allen anderen wünsche ich schon jetzt einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Marcus Völkel | 26.12.05 | Diverses | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

27.07.2005

Mac Professionell

Erfolgreicher, besser, schöner arbeiten – am und mit dem Mac

Mac Professionell - für Freiberufler und Selbstständige.Anfang März noch schrieb mir Hans Dorsch, er »schreibe gerade an einem Mac-Buch, einem Produktivitätsratgeber für Selbstständige«. Nun ist es fertig: Hans, ein Kölner Konzepter, Texter, Autor, Usabiliteer, Gadget-Maniac und Mac-User seit 1991, hat ein vielversprechendes Buch für andere Mac-User geschrieben: »Mac Professionell«. Alleine das Inhaltsverzeichnis liest sich mit seinem breiten Themenspektrum wie Stoff für gleich mehrere Bücher.

Das hat seinen Grund: Hans ist davon überzeugt, dass man als Selbstständiger, Freelancer oder Projektmanager mit dem Mac so gut wie alle Arbeits-Aufgaben einfach besser machen kann. Macs sind schön, Mac OS X ist ein grandioses und sicheres Betriebssystem, arbeiten am und mit dem Mac macht einfach Spaß. Meiner Meinung nach sind dies Grundanforderungen, die man an seinen Computer und Arbeitsalltag stellen sollte.

In diesem Sinne will Hans den Umgang mit dem Mac nicht erklären. Vielmehr gibt er »Tipps für einen erfolgreichen Arbeitsalltag. Anhand von konkreten praktischen Beispielen.« Davon gibt's übrigens auch welche im Blog zum Buch: Mac Professionell.

Das Buch kommt jeden Moment in den Buchhandel. Bei Amazon kann es schon vorbestellt werden. Die gebundene Ausgabe mit knapp 400 Seiten kostet 29,95 Euro. Ich freu mich drauf!

Marcus Völkel | 27.07.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

19.07.2005

Was ist FOAF?

Einstiegsartikel zum Internet-Standard FOAF

Alp Uckan darüber, was FOAF ist, wozu es heute schon gut ist, was man irgendwann mal damit anstellen kann, und wie das alles funktioniert:

»Wer soviel FOAF sagt, muss auch was dazu erklären. Deshalb gibt's jetzt in guter alter Was-ist-RSS-Artikel-Manier auch einen Was-ist-FOAF-Artikel, gespickt mit einer Menge Links. Einsteigerfreundlich (hoffentlich), so wenig technische Terminologie, wie möglich.«

Was ist FOAF (Friend of a Friend)?

Marcus Völkel | 19.07.05 | Netzwelt | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

18.07.2005

GPGMail aktualisiert

GPGMail in Version 1.1.1, GnuPG 1.4.1

Nutzer von Apple Mail, die Stéphane Corthésys weltbestes GnuPG-Frontend-Plugin GPGMail unter Panther oder Tiger installiert haben, werden sich freuen: Seit heute steht die neue Version GPGMail 1.1.1 zum Download bereit.

Die Liste der Bugfixes in den Release Notes ist lang; Tiger-Nutzer freuen sich über die optimierte Integration und die wieder funktionierenden Shortcuts, die nun die gleichen sind, die auch PGP nutzt. Auch die deutschsprachige Lokalisierung durchlief eine Verbesserung.

Neu ist die Option GPGAddCustomHeaders. Über Hinweise zur Funktion wäre ich dankbar. Bislang habe ich Custom (X)-Headers wie beispielsweise X-Pgp-Key oder X-Pgp-Certkey über das Terminal eingefügt: defaults write com.apple.mail UserHeaders '{"X-Request-Pgp" = "web-blog.net/mvoelkel.asc"; }'

Das Update ist ganz schnell und einfach über den Installer getan; lediglich Mail.app muss einmal neugestartet werden. Wer den Installer nicht nutzen mag, kann das Plugin auch manuell in den Ordner MailBundles verschieben.

Wer GPG nach meiner GnuPG-Anleitung installiert hat, wird eventuell noch GPG 1.2.4 auf seinem System laufen haben (Aufschluss gibt ein kurzer Ausflug ins Terminal mit gpg --version). Auch hier empfiehlt sich das Update auf GPG 1.4.1, das über die MacGPG-Sourceforge-Seiten verfügbar ist. Das Update kann über eine bestehende Installation mittels eines mactypischen Installers »drübergebügelt« werden; es wird automatisch ein Backup im Home-Folder angelegt.

Marcus Völkel | 18.07.05 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

28.06.2005

Fehlertoleranz in iTunes 4.9

iTunes 4.9 seit heute auch mit Katzencontent

Just in der Softwareaktualisierung: »Mit iTunes 4.9 können Sie jetzt Podcasts über den iTunes Music Store suchen und abonnieren. Podcasts sind regelmäßig aktualisierte Beiträge im Stil von Radioshows, die über das Internet geladen werden können. Sie können Podcasts auch auf Ihren iPod laden und unterwegs anhören.«

Das ist eine gute Sache! Wahrscheinlich bin ich aber einfach noch zu früh dran. Der iTunes-Music-Store will mir nämlich auf meiner Suche nach Podcasts »Bobcats« unterjubeln. Premium-Katzencontent aus Cupertino? Alle Episoden? Nächste Folge morgen um 2:00 Uhr...

Marcus Völkel | 28.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

20.06.2005

Mythos Web-Statistik

180.000 Page Impressions im Mai – und was davon übrigbleibt.

»Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.«
Franklin Delano Roosevelt

Die Zeiten, in denen ich täglich neugierige Blicke in meine Web-Statistiken und Echtzeit-Tracking geworfen habe, sind lange vorbei. Nun wollte es aber der Job, dass wir Auszüge eines Server-Logfiles (mit monatlich neunstelligen Page-Impressions) durch unseren Loganalyzer jagen mussten. Aus Jux legte ich heute vormittag ein Vergleichsprofil an und importierte die Usability-Inside-Apache-Logfiles des vergangenen Monats.

Weiterlesen: Mythos Web-Statistik.

Marcus Völkel | 20.06.05 | Usability | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

15.06.2005

Safari RSS unterstützt FOAF

FOAF-Support: Kontakte im Feed

Eigentlich bin ich ja seit jeher NetNewsWire-User. Safari RSS ist allerdings deshalb so toll, weil es meinen Standard-Newsreader vor dem Überlaufen bewahrt: Ein Klick auf das RSS-Icon in der Adresszeile lädt den kompletten RSS-Feed, solange er mittels link-Tag im Quelltext referenziert wird. Praktisch ist das beispielsweise auf News-Sites, die ich nicht im Reader habe, weil ich sie ohnehin täglich besuche.

Wird im Quelltext der aufgerufenen Seite auch auf eine FOAF-Datei verwiesen (FOAF in der Wikipedia, vgl. Wikipedia: Semantisches Web, hier entlang zum FOAF-Project), in meinem Fall auf web-blog.net/foaf.rdf, dann scheint Safari RSS die dort angegebenen persönlichen Kontakte (foaf:knows) zu parsen – und auf deren RSS-Feeds zu verweisen.

Sehr cool! So kann man quasi eine RSS-Blogroll via FOAF erstellen. Damit ist Tigers Safari 2 wohl der erste Browser mit FOAF-Support, wenn ich mich nicht täusche. Zeit, mich mal wieder damit auseinanderzusetzen...

Marcus Völkel | 15.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

12.06.2005

ShowMacster: Streaming über iChat

Screen-Captures, Bilder, Musik, Videos live via iChat senden

So schnell habe ich mir für eine Shareware selten eine Lizenz gekauft: ShowMacster ist die ultimative iChat-Streaming-Erweiterung für Videokonferenzen.

Meine kleine Schwester hat sich nun also auch ein PowerBook mit Mac OS X Tiger zugelegt. Auf ihrem bisherigen eMac hatte ich ihr einen VNC-Server installiert, so dass ich bei Bedarf (sprich: »Hilfe, ich brauche Hilfe!«) von Berlin aus auf ihren Rechner (600 Kilometer weiter südlich) zugreifen und ihn bequem steuern konnte. Wo sie denn nun »diesen Server« her bekäme, wie sie ihn denn auf ihrem PowerBook installieren könne.

Wir kommen also immer wieder in die Situation, dass wir einander etwas zeigen möchten, was sich gerade auf dem Rechner abspielt. Und wozu man nicht unbedingt eine VNC-Verbindung braucht. Hier hat sich iChat AV als würdiges Tool erwiesen, auch wenn es immer mit ein wenig Fummelei verbunden war: Kamera aus der Halterung nehmen, auf den Bildschirm richten, fokussieren, nicht zu doll wackeln, »kannste was sehen?« sagen, dann die Kamera wieder zurück in die alte Position. Doof.


Bild: Eberhard Rensch, ShowMacster

Nun habe ich ShowMacster entdeckt. Dabei handelt es sich um ein extrem cooles iChat-Streaming-Media-Broadcast-Addon, das sich nahtlos in iChat AV integriert. Mit einem Klick kann man darüber kleinere Filme, Dateien, Musik, Fotos, Slideshows, »you name it« in so gut wie allen gebräuchlichen Formaten an beteiligte Videokonferenzler schicken. Nicht nur das: Auch schicke Screen-Capture-Live-Aufnahmen, wie man sie von Camtasia Studio oder Snapz Pro X kennt, werden live gestreamt: Mit der Maus einen Rahmen auf dem Desktop ziehen, doppelklicken, auf »Play« klicken, fertig. In den Einstellungen lässt sich festlegen, dass der Rahmen auch den Mausbewegungen folgt; so kann ich nun meiner Schwester zeigen, wie sie wohin zu klicken hat. Dazu braucht man keinen VNC-Server, keine dynamischen DNS-Services, keine Nerverei mit lahmen Verbindungen.

Sehr schön auch (das würde sicher Martin begeistern): Sketchboard, ein Skizzenblock, auf dem man auch direkt Bilder bearbeiten und darauf zeichnen kann. (Weitere Features.)

Fazit: Intuitiv zu bedienen, grandioses Mac-Look-and-Feel (ShowMacster wird es laut FAQ keinesfalls für Windows geben), macht genau das, was es behauptet: fünf Sterne! Und kostet nur 15 Euro. (Disclaimer: Ich habe nichts mit ShowMacster zu tun; das ist keine Werbung; ich habe meine 15 Euro selbst bezahlt; ich bin ein begeisterter Kunde, that's it.)

Marcus Völkel | 12.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

 

© M. Völkel 2003-2008, some rights reserved | PGP-Key | Impressum
XHTML 1.0 Strict, Valid CSS.