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Apple Mac

03.01.2006

FormacDVB Bluetooth Remote

Control Formac's DVB-T Software with Salling Clicker

Now that I have this nifty Formac watchandgo DVB-T card in my Powerbook I was quite disappointed that Formac's bluetooth remote control doesn't work with my SonyEricsson mobile. So I've written a tiny basic Salling Clicker script that should work with the FormacDVB software. Hope it's useful for some of you fellow Mac users out there.

# – Volume Up
* – Volume Down

^ – Up one channel
v – Down one channel
< – Switch to Full Screen
> – ESC, switch back to normal size

C – start/stop recording
Menu/More – view available channel information.

Weiterlesen: FormacDVB Bluetooth Remote.

Marcus Völkel | 03.01.06 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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27.07.2005

Mac Professionell

Erfolgreicher, besser, schöner arbeiten – am und mit dem Mac

Mac Professionell - für Freiberufler und Selbstständige.Anfang März noch schrieb mir Hans Dorsch, er »schreibe gerade an einem Mac-Buch, einem Produktivitätsratgeber für Selbstständige«. Nun ist es fertig: Hans, ein Kölner Konzepter, Texter, Autor, Usabiliteer, Gadget-Maniac und Mac-User seit 1991, hat ein vielversprechendes Buch für andere Mac-User geschrieben: »Mac Professionell«. Alleine das Inhaltsverzeichnis liest sich mit seinem breiten Themenspektrum wie Stoff für gleich mehrere Bücher.

Das hat seinen Grund: Hans ist davon überzeugt, dass man als Selbstständiger, Freelancer oder Projektmanager mit dem Mac so gut wie alle Arbeits-Aufgaben einfach besser machen kann. Macs sind schön, Mac OS X ist ein grandioses und sicheres Betriebssystem, arbeiten am und mit dem Mac macht einfach Spaß. Meiner Meinung nach sind dies Grundanforderungen, die man an seinen Computer und Arbeitsalltag stellen sollte.

In diesem Sinne will Hans den Umgang mit dem Mac nicht erklären. Vielmehr gibt er »Tipps für einen erfolgreichen Arbeitsalltag. Anhand von konkreten praktischen Beispielen.« Davon gibt's übrigens auch welche im Blog zum Buch: Mac Professionell.

Das Buch kommt jeden Moment in den Buchhandel. Bei Amazon kann es schon vorbestellt werden. Die gebundene Ausgabe mit knapp 400 Seiten kostet 29,95 Euro. Ich freu mich drauf!

Marcus Völkel | 27.07.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

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18.07.2005

GPGMail aktualisiert

GPGMail in Version 1.1.1, GnuPG 1.4.1

Nutzer von Apple Mail, die Stéphane Corthésys weltbestes GnuPG-Frontend-Plugin GPGMail unter Panther oder Tiger installiert haben, werden sich freuen: Seit heute steht die neue Version GPGMail 1.1.1 zum Download bereit.

Die Liste der Bugfixes in den Release Notes ist lang; Tiger-Nutzer freuen sich über die optimierte Integration und die wieder funktionierenden Shortcuts, die nun die gleichen sind, die auch PGP nutzt. Auch die deutschsprachige Lokalisierung durchlief eine Verbesserung.

Neu ist die Option GPGAddCustomHeaders. Über Hinweise zur Funktion wäre ich dankbar. Bislang habe ich Custom (X)-Headers wie beispielsweise X-Pgp-Key oder X-Pgp-Certkey über das Terminal eingefügt: defaults write com.apple.mail UserHeaders '{"X-Request-Pgp" = "web-blog.net/mvoelkel.asc"; }'

Das Update ist ganz schnell und einfach über den Installer getan; lediglich Mail.app muss einmal neugestartet werden. Wer den Installer nicht nutzen mag, kann das Plugin auch manuell in den Ordner MailBundles verschieben.

Wer GPG nach meiner GnuPG-Anleitung installiert hat, wird eventuell noch GPG 1.2.4 auf seinem System laufen haben (Aufschluss gibt ein kurzer Ausflug ins Terminal mit gpg --version). Auch hier empfiehlt sich das Update auf GPG 1.4.1, das über die MacGPG-Sourceforge-Seiten verfügbar ist. Das Update kann über eine bestehende Installation mittels eines mactypischen Installers »drübergebügelt« werden; es wird automatisch ein Backup im Home-Folder angelegt.

Marcus Völkel | 18.07.05 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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28.06.2005

Fehlertoleranz in iTunes 4.9

iTunes 4.9 seit heute auch mit Katzencontent

Just in der Softwareaktualisierung: »Mit iTunes 4.9 können Sie jetzt Podcasts über den iTunes Music Store suchen und abonnieren. Podcasts sind regelmäßig aktualisierte Beiträge im Stil von Radioshows, die über das Internet geladen werden können. Sie können Podcasts auch auf Ihren iPod laden und unterwegs anhören.«

Das ist eine gute Sache! Wahrscheinlich bin ich aber einfach noch zu früh dran. Der iTunes-Music-Store will mir nämlich auf meiner Suche nach Podcasts »Bobcats« unterjubeln. Premium-Katzencontent aus Cupertino? Alle Episoden? Nächste Folge morgen um 2:00 Uhr...

Marcus Völkel | 28.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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15.06.2005

Safari RSS unterstützt FOAF

FOAF-Support: Kontakte im Feed

Eigentlich bin ich ja seit jeher NetNewsWire-User. Safari RSS ist allerdings deshalb so toll, weil es meinen Standard-Newsreader vor dem Überlaufen bewahrt: Ein Klick auf das RSS-Icon in der Adresszeile lädt den kompletten RSS-Feed, solange er mittels link-Tag im Quelltext referenziert wird. Praktisch ist das beispielsweise auf News-Sites, die ich nicht im Reader habe, weil ich sie ohnehin täglich besuche.

Wird im Quelltext der aufgerufenen Seite auch auf eine FOAF-Datei verwiesen (FOAF in der Wikipedia, vgl. Wikipedia: Semantisches Web, hier entlang zum FOAF-Project), in meinem Fall auf web-blog.net/foaf.rdf, dann scheint Safari RSS die dort angegebenen persönlichen Kontakte (foaf:knows) zu parsen – und auf deren RSS-Feeds zu verweisen.

Sehr cool! So kann man quasi eine RSS-Blogroll via FOAF erstellen. Damit ist Tigers Safari 2 wohl der erste Browser mit FOAF-Support, wenn ich mich nicht täusche. Zeit, mich mal wieder damit auseinanderzusetzen...

Marcus Völkel | 15.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

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12.06.2005

ShowMacster: Streaming über iChat

Screen-Captures, Bilder, Musik, Videos live via iChat senden

So schnell habe ich mir für eine Shareware selten eine Lizenz gekauft: ShowMacster ist die ultimative iChat-Streaming-Erweiterung für Videokonferenzen.

Meine kleine Schwester hat sich nun also auch ein PowerBook mit Mac OS X Tiger zugelegt. Auf ihrem bisherigen eMac hatte ich ihr einen VNC-Server installiert, so dass ich bei Bedarf (sprich: »Hilfe, ich brauche Hilfe!«) von Berlin aus auf ihren Rechner (600 Kilometer weiter südlich) zugreifen und ihn bequem steuern konnte. Wo sie denn nun »diesen Server« her bekäme, wie sie ihn denn auf ihrem PowerBook installieren könne.

Wir kommen also immer wieder in die Situation, dass wir einander etwas zeigen möchten, was sich gerade auf dem Rechner abspielt. Und wozu man nicht unbedingt eine VNC-Verbindung braucht. Hier hat sich iChat AV als würdiges Tool erwiesen, auch wenn es immer mit ein wenig Fummelei verbunden war: Kamera aus der Halterung nehmen, auf den Bildschirm richten, fokussieren, nicht zu doll wackeln, »kannste was sehen?« sagen, dann die Kamera wieder zurück in die alte Position. Doof.


Bild: Eberhard Rensch, ShowMacster

Nun habe ich ShowMacster entdeckt. Dabei handelt es sich um ein extrem cooles iChat-Streaming-Media-Broadcast-Addon, das sich nahtlos in iChat AV integriert. Mit einem Klick kann man darüber kleinere Filme, Dateien, Musik, Fotos, Slideshows, »you name it« in so gut wie allen gebräuchlichen Formaten an beteiligte Videokonferenzler schicken. Nicht nur das: Auch schicke Screen-Capture-Live-Aufnahmen, wie man sie von Camtasia Studio oder Snapz Pro X kennt, werden live gestreamt: Mit der Maus einen Rahmen auf dem Desktop ziehen, doppelklicken, auf »Play« klicken, fertig. In den Einstellungen lässt sich festlegen, dass der Rahmen auch den Mausbewegungen folgt; so kann ich nun meiner Schwester zeigen, wie sie wohin zu klicken hat. Dazu braucht man keinen VNC-Server, keine dynamischen DNS-Services, keine Nerverei mit lahmen Verbindungen.

Sehr schön auch (das würde sicher Martin begeistern): Sketchboard, ein Skizzenblock, auf dem man auch direkt Bilder bearbeiten und darauf zeichnen kann. (Weitere Features.)

Fazit: Intuitiv zu bedienen, grandioses Mac-Look-and-Feel (ShowMacster wird es laut FAQ keinesfalls für Windows geben), macht genau das, was es behauptet: fünf Sterne! Und kostet nur 15 Euro. (Disclaimer: Ich habe nichts mit ShowMacster zu tun; das ist keine Werbung; ich habe meine 15 Euro selbst bezahlt; ich bin ein begeisterter Kunde, that's it.)

Marcus Völkel | 12.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

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09.12.2004

SubEthaEdit Conference Kit

Noch effizienter kollaborativ arbeiten

Für meinen Lieblings-Editor SubEthaEdit von den Coding Monkeys gibt es jetzt endlich das SEE Conference Kit. Es enthält ein schickes Notes-Template, ein Conference.mode-Plugin »featuring technicolor highlighting and navigation« und ein AppleScript, das Safari-Inhalte in einem neuen SEE-Dokument im Conference-Modus öffnet. Großartig!

Das nur 128 kb kleine Diskimage ist so schnell installiert wie heruntergeladen. Danach kann man das SEE-Menü »Modus > Modus umstellen > Conference« mit dem dazugehörigen Notes-Template nutzen – selbstmurmelnd kooperativ-kollaborativ über Rendezvous oder Internet mit weiteren Teilnehmern. Ein Klick auf »Ablage > Export«, und schon kann man das komplette Dokument in validem XHTML 1.0 Strict für sich und andere veröffentlichen. Über das AppleScript aus dem Conference Kit kann der Inhalt einer solchen HTML-exportierten Seite wieder im Conference-Modus geöffnet werden.

SubEthaEdit Conference Kit, via fscklog.

SubEthaEdit ist übrigens in meinen Augen exakt das Tool, das noch gefehlt hat, um in unserer internen Kommunikation E-Mails und somit vor allem Spam fast überflüssig zu machen (in Kombination mit Plattformen wie Wikis, Blogs, Intra-/Extranet und einem IM-Service wie dem XML-basierten Jabber). Wie produktiv man auf diese Weise arbeiten kann, beschreibt Kristian Köhntopp in seinem Beitrag Firma mit Blogs (via Martin Röll, Mitarbeiter-Journale mit Blogs).

Marcus Völkel | 09.12.04 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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28.11.2004

GnuPG unter Mac OS X, Teil III

GPG-Verschlüsselung und Entschlüsselung in Apple Mail und Entourage

Inhalt Teil III

Vorbemerkung

In Teil 1 und Teil 2 haben wir GnuPG erfolgreich auf unserem Mac installiert, unser eigenes Schlüsselpaar erzeugt und einen fremden öffentlichen Schlüssel mit GPGKeys importiert. In diesem Teil setzen wir GPG in den beiden E-Mail-Clients Apple Mail und Microsoft Entourage aus dem Office-2004-Paket ein, um letztendlich unsere E-Mails verschlüsseln, signieren und entschlüsseln zu können. Dazu installieren wir sogenannte Schnittstellen-Plugins, damit GnuPG mit den Mail-Programmen funktioniert.

Wenn Sie Fragen haben, nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion am Ende des Beitrags. Ebenso, wenn Sie Fragen beantworten können ;)

Wenn Sie GnuPG in Verbindung mit Ihrem Mail-Client nutzen wollen, aber niemanden zum Testen haben: Schicken Sie mir einfach eine verschlüsselte Mail an mv at web-blog dot net (PGP-Key). Auch wenn es ein wenig dauert (I am no support robot): Sie erhalten in jedem Fall eine verschlüsselte Antwort zum Entschlüsseln von mir, wenn es geklappt hat. Versprochen.

Voraussetzungen

Apple Mail (mail.app) oder Microsoft Entourage, ein funktionierendes E-Mail-Konto, Teil 1 und Teil 2 dieser GPG-Serie.

Zu Entourage: Ich habe das GPG-Paket inklusive dem hier vorgestellten Plugin nur unter Entourage 2004 getestet. Es sollte allerdings auch unter Entourage X ebenso erfolgreich zu installieren sein. (Entourage X ist allerdings nicht wirklich ein empfehlenswerter Mail-Client.)

Ein dritter beliebter Mail-Client auf dem Mac ist Thunderbird (Mozilla). Um GPG auf Thunderbird zu nutzen, lesen Sie die Anleitung von Christoph Becker. Sie wurde zwar für Windows-Nutzer verfasst; die plattformübergreifenden Anleitungen insbesondere der beiden Teile Enigmail/Enigmime Erweiterung und E-Mails senden und empfangen (ver-/entschlüsseln) lassen sich aber selbstverständlich genauso für den Mac interpretieren.

Weiterlesen: GnuPG unter Mac OS X, Teil III.

Marcus Völkel | 28.11.04 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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20.11.2004

GnuPG unter Mac OS X, Teil II

GPG-Schlüssel-Verwaltung und -Nutzung

Inhalt Teil II

Vorbemerkung

Wie sichere ich meine Schlüssel? Wie kann ich meinen Secret Key exportieren? Was mache ich, wenn ich unter mehreren Mail-Adressen kommuniziere? Und wie verschlüssele ich E-Mails? Im Alltag mit GnuPG treten eine Menge Fragen auf. Die wichtigsten möchte dieses Tutorial nicht weiter offen lassen.

In Teil 1 des Tutorials haben wir uns GnuPG für Mac OS X heruntergeladen, installiert und ein Schlüsselpaar mit einem geheimen und einem öffentlichen Schlüssel erzeugt (Secret Key und Public Key). In diesem Teil installieren wir die grafische Oberfläche (GUI) GPGKeys, exportieren unseren Public Key und importieren einen fremden Schlüssel. Anschließend authentifizieren wir diesen Schlüssel.

Weiterlesen: GnuPG unter Mac OS X, Teil II.

Marcus Völkel | 20.11.04 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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15.11.2004

GnuPG unter Mac OS X, Teil I

GPG-Installation in Panther in vier Schritten

Inhalt Teil I

Sie kennen Hintergründe, Argumente und aktuelle Diskussionen über PGP und GnuPG. Nun möchten Sie schnell und einfach GnuPG auf Ihrem Mac installieren und Ihre Kommunikation (Texte, E-Mails, Instant Messaging) GPG-verschlüsseln. Sie sind ein ganz normaler Mac-User, der es gewohnt ist, dass Installationen »ganz einfach« sind und »ganz schnell« von der Hand gehen. Eventuell haben Sie mir schon eine Mail geschrieben, weil Sie nicht weiterkommen oder etwas nicht geklappt hat.

Für Sie habe ich die folgende Anleitung geschrieben. Wenn Sie sie Schritt für Schritt befolgen, sollte einer wirklich einfachen und wirklich schnellen GnuPG-Installation nichts mehr im Wege stehen. Sollten Sie darüber hinaus dennoch Fragen haben, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.

Voraussetzungen

Mac OS X
Hier wurde GnuPG erfolgreich installiert unter OS X Panther 10.3.4, 10.3.5, 10.3.6 und 10.3.7. Wir gehen also im folgenden davon aus, dass Sie Panther installiert haben. (Wenn Sie nicht wissen, welche Version Sie installiert haben: Klicken Sie im Apfelmenü links oben in der Menüleiste auf »Über diesen Mac«. Dort steht »Mac OS X Version ...«.)

Administratorrechte
Wenn Sie nicht wissen, ob Sie über Administratorrechte verfügen: Klicken Sie im Apfelmenü auf »Systemeinstellungen« und dort auf »Benutzer«. Wenn in der linken »Mein Account«-Spalte unter Ihrem Benutzernamen ein »Admin« steht, haben Sie Administratorrechte. Ohne diese Rechte können Sie GnuPG nicht installieren!


Schritt 1: Download von GnuPG

  1. Öffnen Sie die Website Mac GNU Privacy Guard. Hier finden wir alle Dateien, die wir benötigen, um GnuPG erfolgreich auf dem Mac zu installieren.

  2. Von dieser Website laden wir zunächst den GNU Privacy Guard 1.2.4 für Mac OS X Panther auf unseren Desktop herunter. (Wenn Sie eine andere OS-X-Version nutzen, laden Sie die entsprechende Datei.) Es handelt sich dabei um eine derzeit 4,1 MB große Diskimage-Datei (.dmg).

    Nachdem wir auf den Download-Link klicken, werden wir auf den Sourceforge-Download-Server weitergeleitet. Dort stehen Server zur Auswahl, von denen wir die gewünschten Dateien herunterladen können: Wir wählen aus der Liste den Server in Duesseldorf, Germany aus und klicken auf das entsprechende Icon unter Download (im folgenden Screenshot rot eingekreist).

Download-Server
Nachdem wir auf das Download-Icon geklickt haben, beginnt der Download innerhalb weniger Sekunden.

Schritt 2: Download überprüfen

  1. Wir öffnen nun das Terminal (liegt in Programme > Dienstprogramme). Es begrüßt uns mit Rechnername:~ Username$.

  2. Wir möchten nun sicherstellen, dass wir die richtige Datei heruntergeladen haben und dass der Download funktioniert hat. Dazu prüfen wir die Integrität des Archivs über die Prüfsumme. Diese ist laut der MacGPG-Website MD5: 8e375808a81573d69a4726353d2c643b.

    Dazu wechseln wir im Terminal als erstes auf unseren Desktop, wo das heruntergeladene Diskimage GnuPG1.2.4.dmg liegt...

    cd Desktop

    ... und bestätigen mit der Return-Taste. Nun steht im Terminal Rechnername:~/Desktop Username$. Als zweites tippen wir...

    md5 GnuPG1.2.4.dmg

    ... und bestätigen erneut mit der Return-Taste. Nun wird die MD5-Prüfsumme errechnet und kurze Zeit darauf angezeigt:

    Rechnername:~/Desktop Username$ md5 GnuPG1.2.4.dmg
    MD5 (GnuPG1.2.4.dmg) = 8e375808a81573d69a4726353d2c643b
    
  3. Wir vergleichen diese Summe mit der Summe auf der MacGPG-Website. Stimmen sie überein, können wir sicher sein, dass wir die richtige Datei heruntergeladen haben. Wenn nicht, laden wir die Datei erneut oder von einem anderen Server herunter und wiederholen das Prozedere.

Schritt 3: GnuPG installieren

GNU-Lizenz

  1. Mit einem Doppelklick auf GnuPG1.2.4.dmg öffnen wir das Diskimage von unserem Desktop, worauf sich als erstes die GNU General Public License öffnet. Sofern nicht schon voreingestellt, wählen wir aus der Aufklappliste die Sprache »Deutsch« und klicken anschließend auf »Akzeptieren«.

  2. Nun ist das Diskimage gemounted. Ein Doppelklick auf »GnuPG for Mac OS X 1.2.4.mpkg« startet die Installation. Wir klicken dreimal auf »Fortfahren« und achten vor dem dritten Klick, dass wir beim »Softwarelizenzvertrag« immer noch »Deutsch« ausgewählt haben. Anschließend akzeptieren wir mit einem Klick ebendiesen Vertrag unter der GPL-Open-Source-Lizenz. Der letzte Klick auf den Button »Installieren« tut endlich genau dies.

Schritt 4: GnuPG-Schlüssel generieren

  1. Öffnen Sie wieder das Terminal. Tippen Sie rehash und bestätigen Sie mit der Return-Taste. (Wenn Sie die bash-Shell installiert haben, ist dieser Schritt nicht notwendig. C-Shells benötigen diesen Schritt zur Aktualisierung.)

  2. Wir möchten nun ein GnuPG-Schlüsselpaar für Sie generieren, das aus einem geheimen und einem öffentlichen Schlüssel besteht.

    Öffnen Sie wieder Terminal. Tippen Sie gpg und drücken Sie die Return-Taste. Nun wird das gnupg-Verzeichnis erzeugt, in dem GnuPG alle relevanten Dateien ablegen kann. Wenn Sie die Meldung gpg: Go ahead and type your message ... lesen, geben Sie die Tastaturkombination »Apfel Punkt« ein und drücken Sie Return: [Apfel] [.] Sie können nun das Terminal-Fenster schließen oder mit »Apfel n« ein neues Fenster öffnen.

  3. Wir erzeugen nun mit GnuPG unser Schlüsselpaar: Tippen Sie
    gpg --gen-key und drücken Sie Return.

    GnuPG fragt uns, welchen Schlüsseltyp wir erzeugen wollen. Wir entscheiden uns für die voreingestellte Empfehlung und geben auf die Frage »Your selection?« die 1 für DSA- und ElGamal-Verschlüsselung ein.

    Please select what kind of key you want:
       (1) DSA and ElGamal (default)
       (2) DSA (sign only)
       (4) RSA (sign only)
    Your selection?
  4. Wir entscheiden uns anschließend für die höchste empfohlene Schlüssellänge und geben dementsprechend 2048 ein:

    DSA keypair will have 1024 bits.
    About to generate a new ELG-E keypair.
                  minimum keysize is  768 bits
                  default keysize is 1024 bits
        highest suggested keysize is 2048 bits
    What keysize do you want? (1024)
  5. Wie lange soll der Schlüssel gültig sein? Wir entscheiden uns für eine unbegrenzte Gültigkeit und geben eine Null 0 ein.

    Please specify how long the key should be valid.
             0 = key does not expire
          <n>  = key expires in n days
          <n>w = key expires in n weeks
          <n>m = key expires in n months
          <n>y = key expires in n years
    Key is valid for? (0)
  6. Dies bestätigen wir mit yes: y.

    Key does not expire at all
    Is this correct (y/n)?
  7. Nun werden wir nach einer Benutzer-ID gefragt. Geben Sie hier in normaler Schreibweise Ihren Vor- und Nachnamen, ggf. Ihren Spitz- bzw. Nicknamen an: Vorname Nachname. Anschließend werden Sie nach Ihrer E-Mail-Adresse gefragt und einem optionalen Kommentar (den Sie einfach mit Return übergehen können).

    You need a User-ID to identify your key; the software 
    constructs the user id from Real Name, 
    Comment and Email Address in this form:
        "Heinrich Heine (Der Dichter) <heinrichh@duesseldorf.de>"
    
    Real name:
  8. Wenn Ihre Angaben korrekt sind, bestätigen Sie sie mit O wie Okay.

    You selected this USER-ID:
        "Vorname Nachname <vorname@example.com>"
    
    Change (N)ame, (C)omment, (E)mail or (O)kay/(Q)uit?
  9. Nun werden Sie gebeten, eine Passphrase einzugeben (auch als Mantra bekannt). Die Eingabe erfolgt »unsichtbar«, Sie können also nicht sehen, was Sie schreiben. Wenn Sie Return gedrückt haben, müssen Sie Ihre Passphrase zur Bestätigung ein zweites Mal eingeben.

    Wählen Sie ein möglichst langes und damit sicheres Mantra, das Gemischtschreibung, Zahlen und Sonderzeichen enthält, z.B. Ich wähle 1 langes & sicheres Mantra für meinen geheimen GnuPG-Schlüssel (nein nein nein, nicht dieses Mantra benutzen).

    You need a Passphrase to protect your secret key.

  10. GnuPG verschlüsselt nun Ihren geheimen Schlüssel gemeinsam mit Ihrem Mantra. Während dies geschieht, sollten Sie ein wenig nützliche Prozessortätigkeit erzeugen, indem Sie Ihre Maus benutzen, eine Suche starten, Programme oder ähnliches:

    We need to generate a lot of random bytes. It is a good 
    idea to perform some other action (type on the 
    keyboard, move the mouse, utilize the disks) 
    during the prime generation; this gives the random 
    number generator a better chance to gain enough entropy.
  11. Fertig! Sie haben nun mit GnuPG einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel erzeugt und signiert:

    gpg: /Users/username/.gnupg/trustdb.gpg: trustdb created
    public and secret key created and signed.
    key marked as ultimately trusted.
    
    pub  1024D/BC12345E 2004-10-15 Vorname Nachname <vorname@example.com>
         Key fingerprint = 12AB 3C4D EFGH 5678 ABCD  0DCF 901F 439E BC87 116E
    sub  2048g/1234A567 2004-10-15

In Kürze hier online:

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Marcus Völkel | 15.11.04 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

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13.10.2004

Microsofts kaputte Mail-Clients II

MS Entourage 2004 reparieren

Entourage wieder kaputt: Seit gestern stellt Microsoft ein Update für Office 2004 Service Pack 1 (11.1.0 für Mac) bereit. Da es momentan vermehrt zu Problemen kommt, empfiehlt sich ein direkter Download von der Website.

Leider hat man es wieder einmal nicht geschafft, den ansonsten großartigen Mail-Client Entourage (Projektcenter, WebDAV-kompatibel, Exchange-Anbindung) standardkompatibel zu RFC 850 zu machen: In der letzten Version musste man das fälschlicherweise eingedeutschte AW: und WG: manuell durch Re: und Fwd: ersetzen.

Zur Erinnerung: Werden die Dialogeröffner vom Mail-Client nicht richtig gesetzt, so verstümmelt dieses Verhalten die Betreffzeilen beim Empfänger der Mail. Der liest dann statt einem einzigen »Re: Betreff« ein »Re: AW: Re: AW: Re: AW: Betreff«. Toll. Schick sieht das in Kombination mit Weiterleitungen aus: Statt »Re: Fwd: Betreff« steht dann in der Betreffzeile »Re: Fwd: AW: Re: FW: WG: Fwd: Betreff«.

In der neuesten Entourage-Version scheint man ein klitzeklein wenig dazugelernt zu haben: Nun steht in der Betreffzeile wahlweise ein Re: oder ein FW:. Man hat also zumindest gelernt, dass nach dem Standard gar keine Übersetzung dieser Kürzel existiert.

Was aber rein gar nichts nützt! Zum einen fehlt das Leerzeichen nach dem Doppelpunkt (Re:Betreff statt Re: Betreff), zum anderen ist FW: das falsche Kürzel für Fwd:. Der Verfasser einer Entourage-Mail hat also vielleicht bis zum Abschicken ein gutes Gefühl; der Empfänger erhält leider denselben Müll wie vorher, nur eben nicht in deutsch und ohne Leerzeichen zwischen den Kürzeln.

Aber das Problem lässt sich glücklicherweise schnell beheben:

  1. Einen Resource-Editor wie beispielsweise MacResourceDog (dmg, 1,2 MB) oder ResFork ResFool starten (danke an Michael Doepke für den Hinweis),
  2. Programme > Microsoft Office 2004 > Office > Microsoft Framework öffnen,
  3. in der Toolbar auf »STR#« klicken,
  4. in der ID-Spalte auf den Eintrag »25386« doppelklicken
  5. und jeweils »Re:« und »FW:« durch »Re: « und »Fwd: « ersetzen (Index-Einträge 5 und 6). Wichtig: Leerzeichen hinter Re: und Fwd: beachten!

Speichern, fertig, vielen Dank.

Marcus Völkel | 13.10.04 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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10.10.2004

Viele, viele bunte Macs

Ugly Case Modding

Gerade User, die noch nie ernsthaft auf einem Mac gearbeitet haben, beschweren sich ja oft, dass das OS zu bunt sei. Andere wiederum wollen nicht switchen, weil die Macs nicht bunt genug sind oder nicht so abfetzmäßig porno ge-casemodded werden können. Manche müssen ihre Powerbooks bekleben. ColorWare Computer Products glaubt nun, die Marktlücke entdeckt zu haben und bietet bunte Mac-Produkte in 20 verschiedenen Farben an. Wenn ich mir die Powerbook-Linie so ansehe, dann frage ich mich, ob man sich mit dem Angebot nicht an die falsche Zielgruppe richtet...
[ via metamorphine ]

Marcus Völkel | 10.10.04 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

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