04.06.2005
Quick Links
Lese- und Surf-Empfehlungen zum Wochenende
Ein paar Links zum Wochenende (zugegebenermaßen sehr UIE-lastig...):
Joshua Porter, Bokardo-Blogger, Mac-User, Usabiliteer und Berater bei UIE, interviewt Molly Holzschlag, Buchautorin (»The Zen of CSS Design« mit Dave Shea, »CSS: The Designer's Edge« u.a.) und Web Standards Queen: Web Standards in the Real World: »Another major problem is managing what I call OGS – Organic Growth Syndrome. We generate so many documents, for some teams, millions in a given day. We need to address server architecture, information architecture, and mass document management techniques as well as user experience and design. Standards help this in very specific ways, but it does mean going back and re-examining what we have and what needs to be done moving forward. [...]«
Jared Spool im Interview mit Dirk Knemeyer: »I learned quickly that business executives didn't care about usability testing or information design. Explaining the importance of these areas didn't get us any more work. Instead, when we're in front of executives, we quickly learned to talk about only five things [...]. Notice that the words 'design', 'usability', or 'navigation' never appear in these questions. We found, early on, that the less we talked about usability or design, the bigger our projects got. Today, I'm writing a proposal for a $470,000 project where the word 'usability' isn't mentioned once in the proposal.«
Nochmal Jared Spool: Streamlining Usability Testing by Avoiding the Lab: »The usability lab, with its fancy cameras, one-way mirrors, and comfortable observation suites, is often considered a can't-do-without necessity for conducting serious usability tests. Even those who feel it's not required will jump at the chance to use a lab when available. However, while studying successful projects over the years, we've found that usability testing can often be more effective when the team eliminates the lab from the process. [...]«
via Alp Uckan
Achtung Werbung: Die Software Morae, über die Spool schreibt, gibt es übrigens bei uns exklusiv zu kaufen: Usability-Testing mit Morae.
Joi Ito nach seinem Besuch in meiner »anderen Heimat« Südkorea über Korean Bloggers: »Korea is reported by the OECD to have the highest high-speed Internet penetration of any nation. Korea has an extremely vibrant gaming, blogging, mobile phone and youth culture scene and I was eager to find out more about what was going on.«
03.06.2005
Great design is not democratic
Just a quote.
»[...] If there is a well thought-out design standard, it should be followed. In practice, great design comes from great designers. That is empirically the case. If a great designer did a first-rate standard, that model should be followed. Great design is not democratic; it comes from great designers. If the standard is lousy, then develop another standard. [...]«
Edward R. Tufte, 16. September 2002.
(S.a.: Tufte Writings, Artworks & News; Questions and answers: Ask E.T. forum)
Mayflower stellt PHProjekt 5.0 vor
Veröffentlichung zum LinuxTag 2005 geplant
Das Mayflower-Team um Albrecht Günther, Johann-Peter Hartmann, Björn Schotte und Gregor Streng hat sechs Mitarbeiter einige Mannmonate lang an die beliebte Open-Source-Groupware PHProjekt gesetzt. Zum LinuxTag 2005 – 22.-25.6 in Karlsruhe – stellt die Mayflower GmbH Version 5.0 von PHProjekt vor.
Wichtigstes Feature, so Björn, seien »die Umstellung auf XHTML/CSS, dazu ein neues Layout und nahezu Barrierefreiheit. Neu wird auch z.B. ein Outlook Sync sein, der PHProjekt vollständig in beide Richtungen (vollständig oder inkrementell) mit Outlook (Termine, Todos, Notizen, Kontakte) syncht.«
Zur Pressemeldung: Barrierefrei – MAYFLOWER GmbH präsentiert Version 5.0 von PHProjekt. Zum ThinkPHP-Blog-Eintrag.
28.02.2005
Segert »krittet« Völkel
Mein Gespräch mit Herrn Krit
Vor wenigen Wochen verwies ich auf Ralph Segerts neue Interviewreihe in krit.de. Jetzt hat – Überraschung! – »Herr Krit« auch mich interviewt, und ich darf mich einreihen neben Alp Uckan, Onno K. Gent, Manuela Hoffmann und über 50 weiteren Netzgesprächen. Das Interview haben wir gestern abend »live« geführt, ping pong sozusagen. Anschließend gab Ralph dem Gespräch den passenden Titel Mit Herz für eine klare Strategie.
14.02.2005
Usability-Tests: der authentische Nutzer
Der schmale Grat zwischen sozialer Erwünschtheit und ungekünstelter Authentizität
In seiner aktuellen Alertbox schreibt Jakob Nielsen über Authentic Behavior in User Testing: die Kunst, Probanden dazu zu bringen, sich in künstlicher Usability-Labor-Umgebung so authentisch und engagiert wie nur möglich zu verhalten (und nicht so erwünscht wie nur möglich). Lesenswert!
It's a basic human desire to want to perform well on a test. We can say, »we're not testing you, we're testing the system« all we want. People still feel like they're taking a test, and they want to pass. They don't want to be defeated by a computer.
Meiner Meinung nach ist genau das der Punkt, weshalb man Testpersonen die Testsituation und -umgebung so einfach und angenehm wie möglich machen sollte. Und gleichzeitig ist dies auch der Punkt, weshalb Probanden ganz schnell ein Verhalten an den Tag legen, von dem sie glauben, es sei (sozial) erwünscht. (Außerdem unterscheiden sich hier sehr wesentlich Männer von Frauen. Aber das ist ein anderes Thema.)
Also mal ein paar unfertige Gedanken zur technischen Seite.
Gerade in den Köpfen von Werbern spukt häufig die Idee herum, Usability-Labs müssten mit allerlei coolen Hightech-Gimmicks und Einwegspiegeln ausgestattet sein, um aus der Observations-Lounge die Probanden im klinisch kalten, sterilen Versuchslabor beobachten zu können, verbunden durch ein Mikrofon, über das Anweisungen gegeben werden können. Dies, so die Werber, müsse State of the Art sein. Ist es das? Oder mehr ein Sackgassen-Gedankenkonstrukt?
Nein, wir testen nicht Sie.
Stellen Sie sich vor, Sie nehmen an einem Usability-Test teil. Auf der Website erfahren Sie, dass man nicht Sie und Ihre Fähigkeiten testen wird, sondern Websites und Software. Das erzählt man Ihnen auch am Telefon. Wenn Sie dann vor Ort erscheinen, besteht die Kür der ersten Minuten darin, zu Ihnen Vertrauen aufzubauen, damit Sie sich wohl fühlen – und Ihnen nochmal und wirklich klarzumachen, dass nicht Sie es sind, der heute getestet wird. Oft gibt man Ihnen das sogar schriftlich. Denn die Qualität des folgenden Tests steht und fällt nicht nur mit der Auswahl der Probanden, sondern auch und vor allem mit ihrer Authentizität.
Usability? Hatten wir schon.
Und nun setzt man Sie in einen großen, kalten, sterilen Raum, der mit einem Schreibtisch, Computer darauf, Stuhl davor, Kameras drumrum und einem Einwegspiegel dahinter ausgestattet ist. Was sind Ihre Assoziationen? Woran erinnert Sie diese Situation? Wie soll man Ihnen nun klarmachen, dass wirklich nicht Sie getestet werden? Wie soll es möglich sein, dass Sie sich nicht beobachtet und überwacht fühlen? Glauben Sie wirklich, psychologisch geschulte Sensibilität sei in der Lage, eine Person, die sich wie ein Versuchskaninchen oder gar Verbrecher im Verhör fühlt, innerhalb weniger Minuten in eine vertrauensvolle Stimmung zu bringen, damit sie ihre Aufgaben an irgendwelchen buggy Betaversionen in den nächsten ein bis zwei Stunden so authentisch und druckfrei wie möglich erledigt?
Der Auftraggeber bekäme im schlimmsten Fall einen dicken, bunten Chart-Report, der ihm nichts weiter bringt als das Bewusstsein, wofür er einen großen Teil seines Budgets hinausgeworfen hat. Im Endeffekt steht das ernüchternde Fazit: »Usability? Hatten wir schon. Bringt nichts.«
Wo ist der authentische Nutzer?
Usability Testing simuliert den Praxisfall: Man prüft, ob Produkte im Nutzungskontext ihren Zweck erfüllen und ob ihre potenziellen Nutzer erfolgreich damit umgehen können. Das hört sich zwar einfach an, ist es jedoch unter kühlen Laborbedingungen nicht immer. Denn um einen Probanden als Nutzer im Kontext seiner Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen betrachten zu können, bringt man ihn idealerweise in eine natürliche und vertraute Umgebung. Dort wird er am ehesten in der Lage sein, sich natürlich und authentisch »echt« zu verhalten.
Die erfolgreichsten Testergebnisse erhält man also, wenn der Proband nicht nur versteht, dass nicht er getestet wird, sondern wenn die Umgebung ebenfalls ihr Versprechen hält: zuhause (In-Home-Interviews), am Arbeitsplatz, in gewohnter, natürlicher Umgebung. Dann ist das Usability-Testing am ehesten in der Lage, mit Hilfe des Probanden sein Ziel zu erreichen: in kurzer Zeit so viele Usability-Schwächen und -Probleme wie möglich aufzudecken. In Verbindung mit diversen Interview- und Diskussions-Methoden ergibt sich gleichzeitig auch ein gehöriges Optimierungspotenzial.
Der Einwegspiegel: vorsintflutlich?
Weil diese Situation aus organisatorischen wie finanziellen Gründen nicht immer realisierbar ist, tun moderne Usability-Labs also gut daran, laute Kameras, überpräsente Richtmikrofone und auffälliges Interieur wie den Einwegspiegel als überholtes Relikt aus ihren Studios zu verbannen. Letztere sind besonders problematisch: Zum einen bewirkt die Sichtverbindung von einem Raum in den nächsten, dass der Proband sich permanent beobachtet fühlt; zum anderen kann nur ein einziger Blickwinkel eingenommen, niemals das Szenario ganzheitlich betrachtet werden.
Es war vor allem Jakob Nielsen selbst, der in den 80er Jahren den Einwegspiegel als demonstrative Beobachtungsform propagierte. Damals war es allerdings auch nicht wirklich anders möglich, die Testumgebung inklusive Proband, Tastatureingaben und Monitorinhalt gleichzeitig und in Echtzeit zu verfolgen.
Und heute?
Heutzutage arbeitet man mit berührungslosen Systemen in ruhiger, natürlicher Umgebung. Man stellt dem Probanden das System zur Verfügung, das er kennt und mag, nutzt lautlose, kleine und integrierte Kamera- und Mikrofon-Systeme statt unhandlicher Videokameras mit sirrenden Motoren. On-the-fly wird das komplette Material zusammengefügt. Dies ermöglicht eine bequeme Echtzeit-Beobachtung aller Komponenten Monitor, Video und Audio: Bildschirminhalt, Mauswege, Klicks, Texteingaben, Mimik, Gestik, Aussagen – alles ganz bequem und diskret, über LAN oder WAN, nebenan im Beobachtungsraum auf der Leinwand via Beamer, auf dem Laptop oder im Extranet. Anwesende Beobachter erhalten so einen mehrdimensionalen und damit wesentlich tieferen Einblick, als es früher möglich war. Dabei kann das Material direkt bearbeitet und editiert werden. Und wesentlich günstiger als früher ist dies obendrein.
Und natürlich ist die Technik, die Technologie nur Voraussetzung für eine gelungene Umgebung. Faktoren wie die Auswahl der Testpersonen, die Einbeziehung des Versuchsleiters, seine Sensibilität und Erfahrung im Umgang mit Probanden spielen wahrscheinlich die wichtigere Rolle. Aber das ist Stoff für einen eigenen, zukünftigen Beitrag.
07.02.2005
Neulich im Usability-Lab
Aufsteigend, absteigend?
So einfach bringt man Akademiker aus dem Konzept: mit zwei Radio-Buttons, mittels derer man die Ergebnisse aufsteigend oder absteigend sortieren kann. Aus dem scoreberlin-Usability-Lab, Februar 2005, Video/Audio-Transkription:
Testperson 6: »Aufsteigend... absteigend... aufsteigend heißt jetzt, wie aufsteigend... sprich, vom Preis aufsteigend... und absteigend... also die günstigste zuerst. Aufsteigend, hoffe ich mal...«
Testperson 7: »Ähm... günstigste zuerst... aufsteigend heißt, dass erst die günstigen kommen... und dann... die teureren... ich bin mir nicht sicher.«
Testperson 9: »... hmmm... absteigend dann? Aufsteigend? Oder absteigend... ich würde sagen absteigend.«
Testperson 11: »Erst die günstigeren. Also wenn ich absteigend nehme, zeigt er mir zuerst die günstigeren an. Nee, erst die teureren, und dann nach unten. Also aufsteigend.«
Testperson 12: »Die günstigste... ähm... (zögert) ... ähm... wird wahrscheinlich absteigend sein...«
02.02.2005
Alp Uckan im Krit-Interview
Herr Krit befragt die Blogger
Was man Alp schon immer fragen wollte: Ralph Segert a.k.a. Herr Krit hat's getan: Interview mit Alp Uckan.
Damit führt Ralph die angedachte Serie von Blogger-Interviews fort, die vor wenigen Tagen mit Jassesnee-Blogger Onno K. Gent begann.
Krits Interviews sind fester Bestandteil in der Webworking- und Autoren-Szene. Es gibt keins, das ich nicht gelesen habe. Zwischen 1996 und 2001 erschienen unter krit.de über 50 spannende E-Mail-Interviews mit bekannten und weniger bekannten Menschen, die sich danach stolz den KriT-Apfel auf die Website gepinnt haben. Schön, dass die Interviews jetzt weitergeführt werden. Denn Herr Krit »ist recht fit und mit lebendigem Interesse an der kreativen Bloggerszene, die befragt und nicht dummgedeutet werden will«. Sehr lesenswert!
Kernkompetenz der Zukunft
Zwei Jahre nach dem Höhepunkt sind dreiundzwanzig Jahre davor.
Der Martin (einzigartig, also konkurrenzlos) war bei Edgar Geffroy (konzentriert, also groß). Dem hat er lange zugehört. Und anschließend alles seinem Tagebuch erzählt. Damit es nicht vergisst, wie man seine eigene Konjunktur macht. Und ihr dürft das alle lesen. Damit ihr nicht vergesst, an eure nutzenmaximierte Kernkompetenz der Zukunft zu denken, bevor wir alle alt und grau werden und nicht mal mehr unsere Partner die Zahlen auf den Handy-Displays lesen können. Und wer glaubt, dass das alles nicht logisch ist, dem sei gesagt: Das hilft auch gar nicht mehr weiter, »sondern muss man das mit der Emotionalen Seite machen. Der vom Gehirn.« Also selbst klicken und bei Martin Röll weiterlesen: Vortrag von Edgar K. Geffroy. Versuch einer zusammenhängenden Ausarbeitung.
30.01.2005
Britta D., ***art, Plagiatorin
***art klaut Texte, Grafiken und Sourcecode bei denkwerk, scoreberlin, Schlund und anderen
Nachtrag: Heute morgen (03.02.05) erreichte mich folgende Stellungnahme und Entschuldigung der Inhaberin Britta D. per E-Mail. Ich nehme die Entschuldigung gerne an. Vor allem aus Gründen kollegialer Fairness mache ich auch in diesem Fall die Namen wieder unkenntlich.
Weiterlesen: Britta D., ***art, Plagiatorin.
13.01.2005
Usability-Tests: Probanden gesucht
scoreberlin sucht Testpersonen aus Berlin und Umgebung
In den kommenden Monaten sucht die scoreberlin GmbH spezielle Probanden aus dem Berliner Raum für Usability-Tests. Dafür gibt es 30 bis 50 Euro pro Stunde.
Die Tests finden in Prenzlauer Berg statt und dauern pro Teilnehmer ca. 1,5 bis 3,5 Stunden. Dabei werden nicht Sie und Ihre Fähigkeiten getestet, sondern die Produkte unserer Auftraggeber (Websites, Web-Applikationen und Software): Wir prüfen, ob diese Produkte ihren Zweck erfüllen und ob ihre potenziellen Benutzer erfolgreich damit umgehen können.
Da wir einen möglichst repräsentativen, heterogenen Querschnitt der jeweiligen Zielgruppen abbilden möchten, suchen wir spezielle Personen. Wenn Sie mindestens eines der folgenden Kriterien bejahen können und Lust haben, an den Tests teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei uns per E-Mail an usability-test@scoreberlin.de oder geben Sie diese Information an mögliche Interessenten weiter.
- Sie besitzen einen höchstens drei Jahre alten (Diesel-) Mittelklassewagen. und/oder
- Sie planen den Kauf eines solchen Wagens in den nächsten zwei Jahren. und/oder
- Sie sind Haus- oder Wohnungseigentümer/-in. und/oder
- Sie sind Makler/-in, Vermieter/-in oder Verwalter/-in. und/oder
- Sie planen, in den nächsten zwei Jahren ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen.
und/oder In den letzten beiden Jahren sind Sie mindestens zweimal jährlich verreist. und/oderIn den letzten beiden Jahren haben Sie mindestens zwei Fernreisen unternommen. und/oderSie sind Beamte/r oder angestellt im öffentlichen Dienst.
Bitte schreiben Sie uns Ihren Namen, Alter, Wohnort, die zutreffenden Kriterien und eine Telefonnummer, unter der wir Sie werktags tagsüber erreichen können (E-Mail an usability-test@scoreberlin.de). Wir führen anschließend ein kurzes Telefonat mit Ihnen, um zu prüfen, ob Sie dem jeweiligen Zielgruppenprofil entsprechen. Ist dies der Fall, bestätigen wir Ihnen die Teilnahme telefonisch und per E-Mail. Ihre Daten werden nicht weitergegeben und für keine anderen Zwecke verwendet (Hinweise zum Datenschutz). Ihre Anonymität wird selbstverständlich gewahrt.
Sollten Sie keines dieser Kriterien erfüllen, aber dennoch Interesse an der Teilnahme haben, füllen Sie bitte das Probanden-Bewerbungsformular so vollständig wie möglich aus.
Hier das Kleingedruckte: Termine für die Tests können auch auf Abende oder Wochenenden gelegt werden. Ihnen entstehen keine Kosten oder Verpflichtungen. scoreberlin zahlt Ihnen die BVG-Tickets und vergütet Ihre Anwesenheit zusätzlich mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 bis 50 Euro pro Stunde in bar. Obendrauf gibt es leckeren Kaffee und knusprige Kekse. Und nein: Es handelt sich dabei um keine regelmäßige Tätigkeit, wir sind kein medizinisches Institut und wir machen keine Gesichtshauttests.
30.12.2004
Really Bad User Interfaces
Golden Rules by SAP AG
Durch meinen Beitrag Simplicity is not dead bin ich auf zwei interessante Artikel von Gerd Waloszek (Product Design Center der SAP AG) bzw. einen kompletten Themenbereich »Simplification« innerhalb der lesenswerten SAP Design Tidbits gestoßen: What Does »Simple« Mean? und Anti-Simplification – How to Make Life Harder for Users.
Von dort komme ich auf die Golden Rules for Bad User Interfaces mit zunächst zehn solcher Regeln. Waloszek startete die Reihe schon im Oktober. Dabei fällt mir auf, dass Stefan Karzauninkat seine Goldenen Regeln für schlechtes HTML aktualisiert hat – und mittlerweile bei siebzig angekommen ist. Gibt es noch mehr solcher oder ähnlicher »Golden Rules« im Web?
22.12.2004
Blogs @ 21C3
Die Konferenzblogger kommen – diesmal zu dritt
In nur wenigen Tagen ist es soweit: Der 21. Chaos Communication Congress findet vom 27.-29.12.2004 im Berliner Congress Center am Alex statt. 21C3 ist ein dreitägiger Kongress über Technologie, Gesellschaft und Utopien mit einer Unmenge spannender Vorträge, Workshops und Rednern.
Als Europäische Hackerkonferenz hat der CCC (dieses Jahr vielversprechende 23 Jahre alt geworden) unter dem Motto »the usual suspects« auch die Blogger zu sich geladen. Neben dem offiziellen 21C3-Weblog aggregiert zwoop.de die Feeds aller Blogs, die im 21C3-Wiki aufgeführt sind.
Dort finden sich auch die Konferenzblogger wieder, die nach der diesjährigen Ulmer Informatik und den Contentmanager Days 2004 auf dem 21C3 zum dritten Mal auftreten. Beate Paland hat diesmal Ralf Graf vom Netzbuch an ihrer einen Seite – und mich an der anderen. Ich freue mich sehr darauf und bin wie Datenadel Tim Pritlove wohl nicht der einzige, der gespannt ist, was dabei herauskommt.
Mac-User freuen sich insbesondere über den 21C3-Fahrplan im iCal-Format, der in den nächsten Tagen sicher nochmals aktualisiert wird.
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