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Open Letter to Jakob Nielsen

Design by Fire kritisiert Usability-Guru

Andrei Herasimchuk (Design by Fire) in An open letter to Jakob Nielsen:

»[...] Usability is an aspect of good design and the practice of good design. Not the other way around.

I say this because you constantly state in article after article that it is usability that will save the world from bad design. Quite the contrary, it is good design that will save the world from bad design. Usability is one piece of that puzzle, but let's be clear about what we are talking about.

[...] Mr. Nielsen, I respectfully request you stop posting articles like this. You do yourself and the usability field a disservice by speaking in terms that are vague, not backed up with research data, and filled with hyperbole. Further, until you learn more about what it takes to be a designer, and what it means to design a product with your own two hands, I respectfully request you stop trying to dictate any design agenda as some subset of what you view as the usability agenda.«

Auch von dieser Kritik wird Nielsen wahrscheinlich nicht einmal eine Zusammenfassung lesen... geschweige denn sie sich zu Herzen nehmen. (via Oliver Wrede)

Marcus Völkel | 03.05.04 | Usability 


 

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Kommentare

Spricht denn etwas gegen Home oder About? Was hat das mit de oder com zu tun? Oder gar mit .net? Und wieso soll man über den Anbieter eines Weblogs nicht in der dritten Person schreiben können?

schrieb am 03.05.2004 | 12:16


a) inkonsequent
b) therapeutischer Fall

schrieb am 03.05.2004 | 13:32


a) inkonsequent
b) therapeutischer Fall


c) dummer Troll, weil keine kontaktdaten angegeben --> ofen
d) mitglieder der fraktion "weltnetz" haben meist selbst gehoerig einen "an der klatsche"

cu, w0lf.

ps: habe ich schon darauf hingwiesen, dass ich amerikanisches tastaturlayout (auf einer deutschen tastatur) hasse wie die pest? nein? nun, das hat sich wohl jetyt erledigt.

schrieb am 06.05.2004 | 11:16


da hat jemand aber irgendwie den kern des urspruenglichen beitrages verfehlt. home benutzt doch fast jeder, und about ist bei genuegend surfern in den wortschatz aufgenommen. und diese begriffe sind griffiger und auf jeden Fall kuerzer als "Startseite" und "Über mich" etc.
ciao, gerald

schrieb am 07.05.2004 | 19:07


Hallo Leute.
Das Problem mit Home ist für mich in hinblick auf Usability net so sehr interessant,wohl aber in hinblick auf suchmaschinen. Da ja eine große Seite viel verschwendet wenn sie alle links zur hauptseite home nennt.
Insofern ist die konzeption einer Seite mittlerweile sehr schwierig geworden denke ich.
Usability,Suchmaschinenfreundlich,browserfreundlich und dann auch noch augen und designfreundlich.
Wer soll das alles noch schaffen?
Liebe Grüße
David

schrieb am 12.05.2004 | 12:37


Ich war beeindruckt, als ich das erste mal ein Buch von Jakob Nielson gelesen habe. Ich war weit weniger beeindruckt, nachdem ich das erste mal seine Webseite gesehen habe. Sie ist seitdem noch um einiges schlechter geworden. Seite Website ist ein Paradebeispiel für schlechtes Design _und_ für schlechte Usability. Wie ernst kann ich jemand nehmen, der mit seiner eigenen Seite täglich beweist, dass er nicht kann, was er von anderen fordert? Und der offensichtlich nicht einmal erkennt, dass er seine eigene Messlatte nicht erreicht.

Viele Grüße
Peter

schrieb am 13.05.2004 | 16:59


Ich war ebenfalls begeistert, als ich das erste Buch von Jakob Nielsen las, ich war eigentlich noch mehr begeistert, als ich ihn dann Anfang April in Kopenhagen in Dänemark getroffen habe. (Aber das habe ich in meinem Blog ohnehin schon erzählt...)

Und ich sehe um ehrlich zu sein auf seiner Webseite eine Beleidgung für jeden Designer, aber die Behauptung die Seite hätte massive Usability-Probleme, kann ich nicht nachvollziehen. Mögen sich die Designer bitte doch nicht von Dr. Nielsen missverstanden fühlen, nur weil er sie bei seiner eigenen Webseite für nicht wichtig hält. Usability-Probleme hat das Projekt von ihm meiner Meinung nach nicht, aber wenn's jemanden Interessiert:

Ob Nielsen auf diesen offenen Brief reagiert hat oder nicht, kann ich nicht sagen. Es gibt aber ein Statement auf seiner Website dazu, ich zitiere von useit.com:

"I am not a visual designer, so my graphics would look crummy anyway. Since this website is created by myself (and not by a multidisciplinary team as I always recommend for large sites) I didn't want to spend money to hire an artist."

Ich glaube in diesem Zusammenhang ist sein Verständnis seiner eigenen Website klar und die Kritik, die vom Schreiber des offenen Briefes geäussert wurde, wohl in einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

schrieb am 14.05.2004 | 1:26


Design by Fire hat noch einmal nachgelegt und exemplarisch ein neues Design für die Alertbox entwickelt.

Sehr lesenswert, weil eben nicht nur Design sondern auch Text und Sourcecode überarbeitet wurden. Jeder Schritt ist dabei ausführlich kommentiert worden. Vorbild war hier die "Queer Eye for the Straight Guy" TV Sendung und der Text entsprechend unterhaltsam aber nie flach.

schrieb am 24.05.2004 | 13:04


Ich war nicht beeindruckt, als ich das erste Nielsen-Buch las (das mit dem grünen Cover), denn es ist schlecht übersetzt. Ich war aber tatsächlich beeindruckt, als ich das erste Mal Webseiten von Nielsen gelesen habe - das war so um 1997/8 ein ziemlich umfangreicher Bereich auf der Sun-Website über Usability-Tests.

In dem offenen Brief geht es aber in erster Linie gar nicht um das Design von useit.com, sondern um die Inhalte der alertbox.

In den letzten paar Jahren ist Usability ein Geschäft geworden. Und da es Zahlen liefert, die den Kunden (vermeintliche) Entscheidungs-Sicherheit über Projekte gibt, erfreut sich die Usability-Forschung insgesamt einer gewissen Beliebtheit und ihre Protagonisten bekommen viele Vorschusslorbeeren über den Gehalt ihrer Veröffentlichungen.

Ich finde es wichtig, da zu relativieren, wo es nötig ist.

schrieb am 10.07.2004 | 2:21


 

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