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Trend: Boss-Blogging

New York Times entdeckt bloggende Chefs

Ein neuer Trend macht sich breit, sagt die New York Times: Boss-Blogging rules. Immer mehr US-Manager wie Tim O'Reilly oder Alan Meckler scheinen die Vorzüge und Vorteile eines eigenen, persönlichen Weblogs zu schätzen. Besonders lobend heben die Bosse neben dem Marketingeffekt sowohl den PR-Faktor als auch den direkten Kunden- und Händlerkontakt hervor. Bis das hier verstanden wird, wird allerdings (mal wieder) einige Zeit ins Land gehen.
Nachtrag: Bis dahin empfehle ich zur Lektüre Martin Rölls Konferenzbeitrag zur Wiener BlogTalk über Business Weblogs – Ein pragmatischer Ansatz zur Einführung von Weblogs in mittleren und großen Unternehmen (PDF, 281 kb).
[ via intern.de: Chef-Blogs ]

Marcus Völkel | 23.06.03 | Netzwelt 


 

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Kommentare

In Deutschland dauert das noch bis 2020. Noch sind die Chefs in der Mehrzahl, denen man die Nachrichten auf Totholz servieren muss. Die lassen sich jede E-Mail ausdrucken und geben ihre Antwort zum Diktat.

schrieb am 23.06.2003 | 18:20


Das kann man wohl unterstreichen. "Das Internet" in Deutschland - für viele Chefs noch immer eine Ansammlung voller Geeks und Nerds und Freaks? Neben Unwissen und Fehlvorstellungen (Weblogs = Hobbyjournalismus und Spaßprojekte) überwiegt sicher auch die Angst, persönlich zu werden (was angesichts des Abmahnwahns nicht weiter wundert). Aber gerade diese Mischung aus Information und Persönlichkeit macht ja auch die Attraktivität eines Weblogs aus, oder? (Gerade eben lassen D21 und TNS Emnid übrigens verlauten, dass momentan 32,1 Millionen Internetnutzer verzeichnet werden. Nach wie vor wollen allerdings 43 Prozent der Deutschen nichts mit "dem Internet" zu tun haben.)

schrieb Marcus Völkel am 23.06.2003 | 18:48


"In Deutschland dauert das noch bis 2020"

Die eine oder andere Firma, meist aus dem Internet Marketing Bereich, hat den PR Mehrwert eines Weblogs auch schon für sich entdeckt.


schrieb am 01.07.2003 | 12:08


Ach, in der "Net Economy" (würg) gibt es immer mehr "Chefs" die sowas machen. Jan Miczaika von Hitflip (http://blog.hitflip.de), Lukasz Gadowski von Spreadshirt (ist gerade irgendwie nicht google-bar).

Sobald die Jungs mit ihren Geschäften rocken, fangen die vielleicht in den Konzernen damit an, oder?

Ehrlich gesagt hat aber auch nicht jede Firma spannendes zu berichten. Oder?

schrieb Max am 12.09.2005 | 16:23


Ähm ja ;) Wobei obiger Beitrag schon weit über zwei Jahre alt ist (und die Zahl der Blogger damals noch absolut überschaubar war).

schrieb Marcus Völkel am 12.09.2005 | 16:26


 

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