Zum Inhalt: Navigation überspringen. | Zur Navigation: Inhalt überspringen.

web-blog.netUsability Inside.

Archiv: Juni 2005


28.06.2005

Fehlertoleranz in iTunes 4.9

iTunes 4.9 seit heute auch mit Katzencontent

Just in der Softwareaktualisierung: »Mit iTunes 4.9 können Sie jetzt Podcasts über den iTunes Music Store suchen und abonnieren. Podcasts sind regelmäßig aktualisierte Beiträge im Stil von Radioshows, die über das Internet geladen werden können. Sie können Podcasts auch auf Ihren iPod laden und unterwegs anhören.«

Das ist eine gute Sache! Wahrscheinlich bin ich aber einfach noch zu früh dran. Der iTunes-Music-Store will mir nämlich auf meiner Suche nach Podcasts »Bobcats« unterjubeln. Premium-Katzencontent aus Cupertino? Alle Episoden? Nächste Folge morgen um 2:00 Uhr...

Marcus Völkel | 28.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

20.06.2005

Mythos Web-Statistik

180.000 Page Impressions im Mai – und was davon übrigbleibt.

»Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.«
Franklin Delano Roosevelt

Die Zeiten, in denen ich täglich neugierige Blicke in meine Web-Statistiken und Echtzeit-Tracking geworfen habe, sind lange vorbei. Nun wollte es aber der Job, dass wir Auszüge eines Server-Logfiles (mit monatlich neunstelligen Page-Impressions) durch unseren Loganalyzer jagen mussten. Aus Jux legte ich heute vormittag ein Vergleichsprofil an und importierte die Usability-Inside-Apache-Logfiles des vergangenen Monats.

Weiterlesen: Mythos Web-Statistik.

Marcus Völkel | 20.06.05 | Usability | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

15.06.2005

Safari RSS unterstützt FOAF

FOAF-Support: Kontakte im Feed

Eigentlich bin ich ja seit jeher NetNewsWire-User. Safari RSS ist allerdings deshalb so toll, weil es meinen Standard-Newsreader vor dem Überlaufen bewahrt: Ein Klick auf das RSS-Icon in der Adresszeile lädt den kompletten RSS-Feed, solange er mittels link-Tag im Quelltext referenziert wird. Praktisch ist das beispielsweise auf News-Sites, die ich nicht im Reader habe, weil ich sie ohnehin täglich besuche.

Wird im Quelltext der aufgerufenen Seite auch auf eine FOAF-Datei verwiesen (FOAF in der Wikipedia, vgl. Wikipedia: Semantisches Web, hier entlang zum FOAF-Project), in meinem Fall auf web-blog.net/foaf.rdf, dann scheint Safari RSS die dort angegebenen persönlichen Kontakte (foaf:knows) zu parsen – und auf deren RSS-Feeds zu verweisen.

Sehr cool! So kann man quasi eine RSS-Blogroll via FOAF erstellen. Damit ist Tigers Safari 2 wohl der erste Browser mit FOAF-Support, wenn ich mich nicht täusche. Zeit, mich mal wieder damit auseinanderzusetzen...

Marcus Völkel | 15.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

12.06.2005

ShowMacster: Streaming über iChat

Screen-Captures, Bilder, Musik, Videos live via iChat senden

So schnell habe ich mir für eine Shareware selten eine Lizenz gekauft: ShowMacster ist die ultimative iChat-Streaming-Erweiterung für Videokonferenzen.

Meine kleine Schwester hat sich nun also auch ein PowerBook mit Mac OS X Tiger zugelegt. Auf ihrem bisherigen eMac hatte ich ihr einen VNC-Server installiert, so dass ich bei Bedarf (sprich: »Hilfe, ich brauche Hilfe!«) von Berlin aus auf ihren Rechner (600 Kilometer weiter südlich) zugreifen und ihn bequem steuern konnte. Wo sie denn nun »diesen Server« her bekäme, wie sie ihn denn auf ihrem PowerBook installieren könne.

Wir kommen also immer wieder in die Situation, dass wir einander etwas zeigen möchten, was sich gerade auf dem Rechner abspielt. Und wozu man nicht unbedingt eine VNC-Verbindung braucht. Hier hat sich iChat AV als würdiges Tool erwiesen, auch wenn es immer mit ein wenig Fummelei verbunden war: Kamera aus der Halterung nehmen, auf den Bildschirm richten, fokussieren, nicht zu doll wackeln, »kannste was sehen?« sagen, dann die Kamera wieder zurück in die alte Position. Doof.


Bild: Eberhard Rensch, ShowMacster

Nun habe ich ShowMacster entdeckt. Dabei handelt es sich um ein extrem cooles iChat-Streaming-Media-Broadcast-Addon, das sich nahtlos in iChat AV integriert. Mit einem Klick kann man darüber kleinere Filme, Dateien, Musik, Fotos, Slideshows, »you name it« in so gut wie allen gebräuchlichen Formaten an beteiligte Videokonferenzler schicken. Nicht nur das: Auch schicke Screen-Capture-Live-Aufnahmen, wie man sie von Camtasia Studio oder Snapz Pro X kennt, werden live gestreamt: Mit der Maus einen Rahmen auf dem Desktop ziehen, doppelklicken, auf »Play« klicken, fertig. In den Einstellungen lässt sich festlegen, dass der Rahmen auch den Mausbewegungen folgt; so kann ich nun meiner Schwester zeigen, wie sie wohin zu klicken hat. Dazu braucht man keinen VNC-Server, keine dynamischen DNS-Services, keine Nerverei mit lahmen Verbindungen.

Sehr schön auch (das würde sicher Martin begeistern): Sketchboard, ein Skizzenblock, auf dem man auch direkt Bilder bearbeiten und darauf zeichnen kann. (Weitere Features.)

Fazit: Intuitiv zu bedienen, grandioses Mac-Look-and-Feel (ShowMacster wird es laut FAQ keinesfalls für Windows geben), macht genau das, was es behauptet: fünf Sterne! Und kostet nur 15 Euro. (Disclaimer: Ich habe nichts mit ShowMacster zu tun; das ist keine Werbung; ich habe meine 15 Euro selbst bezahlt; ich bin ein begeisterter Kunde, that's it.)

Marcus Völkel | 12.06.05 | Apple Mac | Trackbacks: 1 |

nach oben


 

04.06.2005

Quick Links

Lese- und Surf-Empfehlungen zum Wochenende

Ein paar Links zum Wochenende (zugegebenermaßen sehr UIE-lastig...):

Joshua Porter, Bokardo-Blogger, Mac-User, Usabiliteer und Berater bei UIE, interviewt Molly Holzschlag, Buchautorin (»The Zen of CSS Design« mit Dave Shea, »CSS: The Designer's Edge« u.a.) und Web Standards Queen: Web Standards in the Real World: »Another major problem is managing what I call OGS – Organic Growth Syndrome. We generate so many documents, for some teams, millions in a given day. We need to address server architecture, information architecture, and mass document management techniques as well as user experience and design. Standards help this in very specific ways, but it does mean going back and re-examining what we have and what needs to be done moving forward. [...]«

Jared Spool im Interview mit Dirk Knemeyer: »I learned quickly that business executives didn't care about usability testing or information design. Explaining the importance of these areas didn't get us any more work. Instead, when we're in front of executives, we quickly learned to talk about only five things [...]. Notice that the words 'design', 'usability', or 'navigation' never appear in these questions. We found, early on, that the less we talked about usability or design, the bigger our projects got. Today, I'm writing a proposal for a $470,000 project where the word 'usability' isn't mentioned once in the proposal.«

Nochmal Jared Spool: Streamlining Usability Testing by Avoiding the Lab: »The usability lab, with its fancy cameras, one-way mirrors, and comfortable observation suites, is often considered a can't-do-without necessity for conducting serious usability tests. Even those who feel it's not required will jump at the chance to use a lab when available. However, while studying successful projects over the years, we've found that usability testing can often be more effective when the team eliminates the lab from the process. [...]«
via Alp Uckan
Achtung Werbung: Die Software Morae, über die Spool schreibt, gibt es übrigens bei uns exklusiv zu kaufen: Usability-Testing mit Morae.

Joi Ito nach seinem Besuch in meiner »anderen Heimat« Südkorea über Korean Bloggers: »Korea is reported by the OECD to have the highest high-speed Internet penetration of any nation. Korea has an extremely vibrant gaming, blogging, mobile phone and youth culture scene and I was eager to find out more about what was going on.«

Marcus Völkel | 04.06.05 | Usability | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

03.06.2005

Great design is not democratic

Just a quote.

»[...] If there is a well thought-out design standard, it should be followed. In practice, great design comes from great designers. That is empirically the case. If a great designer did a first-rate standard, that model should be followed. Great design is not democratic; it comes from great designers. If the standard is lousy, then develop another standard. [...]«

Edward R. Tufte, 16. September 2002.
(S.a.: Tufte Writings, Artworks & News; Questions and answers: Ask E.T. forum)

Marcus Völkel | 03.06.05 | Usability | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

Mayflower stellt PHProjekt 5.0 vor

Veröffentlichung zum LinuxTag 2005 geplant

Das Mayflower-Team um Albrecht Günther, Johann-Peter Hartmann, Björn Schotte und Gregor Streng hat sechs Mitarbeiter einige Mannmonate lang an die beliebte Open-Source-Groupware PHProjekt gesetzt. Zum LinuxTag 2005 – 22.-25.6 in Karlsruhe – stellt die Mayflower GmbH Version 5.0 von PHProjekt vor.

Wichtigstes Feature, so Björn, seien »die Umstellung auf XHTML/CSS, dazu ein neues Layout und nahezu Barrierefreiheit. Neu wird auch z.B. ein Outlook Sync sein, der PHProjekt vollständig in beide Richtungen (vollständig oder inkrementell) mit Outlook (Termine, Todos, Notizen, Kontakte) syncht.«

Zur Pressemeldung: Barrierefrei – MAYFLOWER GmbH präsentiert Version 5.0 von PHProjekt. Zum ThinkPHP-Blog-Eintrag.

Marcus Völkel | 03.06.05 | Accessibility | Trackbacks: 0 |

nach oben


 

 

© M. Völkel 2003-2008, some rights reserved | PGP-Key | Impressum
XHTML 1.0 Strict, Valid CSS.