Archiv: Juni 2004
30.06.2004
VirtualMac
Mac OS X auf Windows XP?
Seit auf unseren Macs VirtualPC mit WindowsXP installiert ist, bin ich froh, nicht mehr die Dose a.k.a IE-Anzeiger anwerfen zu müssen. Dafür gibt es jetzt tatsächlich gar keinen Grund mehr. Schön auch, dass ich jetzt auf einer einzigen Maschine alle Browser hab, die man so haben muss, inklusive IE 4 über 5.01 und 5.5 bis IE 6 parallel.
Man könnte also meinen, mehr bräuchte man nicht. Und die PC-User? Denen hat man bislang den Gefallen getan, mit Mac-Browsern über eine Website zu schauen und auch mal Screenshots zu machen, wenn iCapture nicht dafür ausgereicht hat.
Aber auch sie haben jetzt keine Ausrede mehr, seit Minz Meyer, auf dessen Researchkitchen-Relaunch ich endlich einmal hinweisen kann, PearPC entdeckt hat. Damit emuliert ein Windows-XP-Rechner nämlich Mac OS X. So schnell hat man Safari neben IE:mac, Camino, iCab & Co.: Minz Meyer über Mac OS X on Windows XP.
18.06.2004
Nutzlose Usability-Tests
Weg vom Einweg-Testing, hin zu iterativen Feedback-Loops
Mein Reden seit Jahren: Neunzig Prozent aller Web-Usability-Tests sind nutzlos, schreibt AdaptivePath-Gesellschafter Lane Becker diese Woche in einem sehr lesenswerten Artikel (via Schockwellenreiter). Darin erklärt er, dass Web Usability in einen iterativen Designprozess eingebunden gehört und in die Denkstruktur der Entwickler Einzug halten sollte:
»We need to abandon the idea that user testing on the Web is a quantitative process. Focusing on numbers to the exclusion of other data leaves researchers with nothing more than noticeably dubious statements like, "Design A is 5% more usable than design B" (or "90% of all usability testing is useless"). Instead, user research for the Web should delve into the qualitative aspects of design to understand how and why people respond to what has been created, and, more importantly, how to apply that insight to future work.«
Als integrierende Schnittstelle innerhalb eines interdisziplinären Teams aus Programmierern, Designern, Textern und Konzeptionern arbeitet der Usability-Engineer und bringt so Usability mit ihren Methoden, Instrumenten und Verfahren »inhouse«. So machen es mittlerweile immer mehr Unternehmen (darunter beispielsweise Google oder Amazon). [Was auch der Grund ist, weshalb hier so wenig geschrieben wird und ich kaum noch in Berlin bin. Synchronizität: Genau darüber halte ich am kommenden Mittwoch einen Vortrag in Wien. Wer mich übrigens am 23.6. in Wien, am 24.6. in München oder am 28./29.6. in Berlin (DMMK und DMMA) treffen mag, schreibe mir einfach eine Mail.]
Weiterlesen: Nutzlose Usability-Tests.
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