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web-blog.netUsability Inside.

Archiv: Juli 2003


31.07.2003

Dein T? Mein T? Free T!

T ist für uns alle da! Team-Konzept vs. Telekom

Bitte lesen: E-Mail von Team-Konzept zum Launch von free-t.de und zur Klage der Deutschen Telekom. Verlinken. Kopieren. Weiterleiten. Whatever.

T-Party Banner

»Liebe Freunde, Partner und Kollegen von Team-Konzept,
wie einige aus der Presse vielleicht schon entnommen haben, sieht sich Team-Konzept mit einer Klage der Deutschen Telekom AG konfrontiert, die darauf abzielt, unser Logo, die T-Taste zu verbieten. Insgesamt scheint es das Ziel der Klägerin zu sein, den Buchstaben T im gewerblichen Gebrauch ausschließlich für die Telekom zu sichern. Dabei greift die Telekom mit einem Streitwert von 500.000 Euro gleich zum Holzhammer, der einem kleinen Unternehmen allein durch die entstehenden Prozesskosten eigentlich schon die Möglichkeit nimmt, sein Recht vor Gericht durchzusetzen.

Dem wollen wir uns trotzdem nicht beugen und haben uns deshalb, auch im Interesse der anderen gewerblichen T-User, auf einen Rechtsstreit eingelassen. Unser Ziel ist es, die Telekom von ihrem wahnwitzigen Vorhaben abzubringen – sei es durch Zurücknahme der Klage oder durch Verlust des Prozesses.

Weiterlesen: Dein T? Mein T? Free T!.

Marcus Völkel | 31.07.03 | Diverses | Trackbacks: 1 |

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Linux Usability II

Studie: Open Linux Usability Testing

TuxWie kuschelig ist der Pinguin auf dem Desktop? Morgen (01.08.03) ab 17 Uhr wollen Jutta Horstmann und Jan Mühlig von relevantive die Ergebnisse ihrer Linux-Usability-Analyse kostenlos zum Download bereitstellen. Der Report wird unter der Open Publication License veröffentlicht.

Über das Projekt hatte ich neulich schon berichtet: Weg von Windows mit Open Linux Usability Testing. Szenario- und aufgabenbasierte Tests mit 80 Probanden haben die Usability alltäglich genutzter Linux-Anwendungen untersucht, um Aufschluss darüber zu erhalten, welche (Akzeptanz-)Probleme bei einer Migration von Windows zu Linux auftreten. 20 der Personen haben die gleichen Aufgaben auf Windows XP bewältigen müssen. Das Linux-Testsystem besteht aus der Nürnberger SuSE-Distribution 8.2 Professional mit KDE 3.1.2, das so konfiguriert wurde, dass Windows-gewohnte Personen ohne große Umstellung damit arbeiten können.

Immer gut für eine Überraschung ist auch die Knoppix-CD: genervten Windows-Usern in die Hand drücken und sich über das ausbreitende Staunen der Erkenntnis freuen.

Nachtrag: Der Linux-Usability-Report steht als PDF zum Download bereit (PDF, 91 Seiten, 3,5 MB, Printversion only). Im Forum kann mit Jutta Horstmann über die Ergebnisse diskutiert werden.

Marcus Völkel | 31.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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29.07.2003

PDF Usability III

Wenn schon PDF, dann bitte mit Gateway-Sitemaps

Jakob Nielsen konstruktiv: Nach der letzten reißerischen Alertbox (das Monster aus der schwarzen Lagune: deutsch/englisch) kommt in seinem aktuellen Beitrag nur noch der Titel im selben Stil daher: Gateway Pages Prevent PDF Shock.

Leider geht er nicht darauf ein, was Webworker dafür tun können, das PDF an sich benutzerfreundlich zu erstellen. Auch Robert McDaniels mittlerweile zweiter Einwand wird geflissentlich ignoriert. In einem allgemein gehaltenen Schlusssatz wiederholt Nielsen lediglich seine Empfehlung, PDF nur für den Druck zu verwenden.

Weiterlesen: PDF Usability III.

Marcus Völkel | 29.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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Flash Mobs

Da brodelt was...

Geradezu erregend inflationäre Zunahme des Begriffs Flash Mob in renommierten Nachrichtenmagazinen, beliebten Suchmaschinen und Weblogs Ihres Vertrauens zu beobachten. Intelligente Pöbelei? Crowd-Performance? The big test? Die Aufmerksamkeit wird immer stärker. Und nicht vergessen: There is no Flash Mob. Demnächst auch in Ihrem Ballungsgebiet.

Marcus Völkel | 29.07.03 | Diverses | Trackbacks: 1 |

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27.07.2003

Mehr Mensch!

Mit Gefühl gegen die Unpersönlichkeit im Web

Usability: Alles ist relativ, weil individuell. Eine Website ist nicht dann benutzerfreundlich, wenn irgendeine Checkliste, eine Norm oder dahergelaufene Guidelines das behaupten. Sondern wenn sie die Bedürfnisse ihrer Besucher befriedigt. Wenn ihre Besucher ihr Ziel erreichen. Und auch noch Spaß dabei haben oder Freude und Begeisterung erleben. Schließlich ist eine Website eine Schnittstelle zwischen ihrem Anbieter und ihrem Besucher. Ich glaube übrigens, dass Weblogs deshalb so erfolgreich sind: weil sie eine intensive Schnittstelle sind. Weil gute Weblogs Menschen mit Menschen verbinden – und der Mensch dahinter so persönlich, spürbar, fast greifbar nahe ist.

Surfer sind sensibel: Konzipierte Emotionalität wird schnell als Fake entlarvt. Es ist nicht die Technik, die die Distanz zwischen den weniger erfolgreichen Website-Betreibern und ihren Besuchern so groß werden lässt. Es ist die schiere, kalte Unpersönlichkeit, eingekauft bei Getty Images, Photostock, Tony Stone und Beratern ohne Herz. Bei manchen Websites sieht man erst im Impressum, dass auch ein Mensch dahintersteckt. Wärme, Nähe, Lebendigkeit, Intensität – letzten Endes sollen Websites Netze zwischen Menschen knüpfen. Ohne Leidenschaft ist alles nichts. Gedanken?

Marcus Völkel | 27.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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26.07.2003

Typografie im Web

Gedanken zum Blocksatz in Webtexten

Michael Preidel veröffentlicht einen schönen Beitrag über Web-Typografie: Nächster Fehler: align="justify" sprich: Blocksatz. Was in einer Tageszeitung möglicherweise noch Sinn macht, ist im Browser völlig fehl am Platz. Dort gibt es nämlich keine automatische Silbentrennung.

Danke, Michael! Man kann das gar nicht oft genug wiederholen (wer mich kennt, grinst jetzt sicher von einem Ohr zum anderen). Neulich ist mir das wieder ganz besonders aufgefallen.

Man macht sich Gedanken um Usability. Man macht sich Gedanken darüber, ob man externe Links in neuen Fenstern öffnet oder nicht. Man macht sich Gedanken über Standards und validen Code. Warum fragt mal niemand nach der Lesbarkeit?

Weiterlesen: Typografie im Web.

Marcus Völkel | 26.07.03 | Usability | Trackbacks: 1 |

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25.07.2003

Amex: Long Live Dreams

ARGH! THE DAILY ERROR

Wir Blogger, sexy, reich und berühmtTM: Beate Paland wird trotzdem keine Kundin bei American Express.

Ich mag eigentlich keine Worte über die technische Umsetzung verlieren. Es gibt in jedem kommerziellen Webprojekt Faktoren, die man als Außenstehender nicht kennt und die den Qualitätsanspruch eines Projekts einschränken können. Aber egal, wie wenig Zeit und Budget hier zur Verfügung gestanden haben mag: Von Qualität haben die Ersteller dieser Seiten definitiv ein merkwürdiges Verständnis. Oder wie soll man sich erklären, dass der Doctype unter den Kopfbereich hingeklatscht wurde und der body gar nicht erst geöffnet wird? Ein Wunder, dass sich dieses Abfallprodukt gedankenlosen Clipboardpastings überhaupt in anderen Browsern als dem Internet Explorer begutachten lässt.

Weiterlesen: Amex: Long Live Dreams.

Marcus Völkel | 25.07.03 | Daily Error | Trackbacks: 0 |

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Spam Performance

Watch the Spammers Work

Martin Röll erhält eine Spam-Mail mit dem Betreff WG: Mittelstandskonferenz 2003 – Kapital fuer neues Wachstum! Nichts besonderes? Sicher nicht – wenn die Spammer sich nicht selbst enttarnt hätten. Ihre interne Kommunikation haben sie nämlich gleich mitgeschickt: Bill, please send out the complete messageabove that it looks like forwarded. [...] I will send the message to broadcast to 650.000 germen [sic!] email addresses. Den kompletten Text gibt's bei Martin: Spam at its best! Das erinnert mich übrigens an den Newsletter der Veranstaltungsreihe Mittelstand 2003, der am 30.06. mit sämtlichen Empfänger-Adressen im Text verschickt wurde. Die Entschuldigung ließ vier Stunden auf sich warten. Der Spam nur drei.

Dr. John Graham-Cumming erläutert fiese Spammer-Tricks mit vielen Beispielen (Dr. Web via Schockwellenreiter).

Nachtrag: Seit 13:32 Uhr berichtet auch Heise mit weiteren Informationen über die Angelegenheit.

Marcus Völkel | 25.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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23.07.2003

Headhunting With Blogheads

Need an Expert? Ask the Blog-Headhunters!

Brainstorming Röll: Maybe there is a business opportunity for a »Blog-Headhunting«-Agency here: An agency that searches through the blogosphere to find the right bloggers for a vacancy. Gute Idee. Denn wer kennt die Hirnpotenz der bloggenden Experten besser als die Blogger selbst? Genau das ist doch die Antwort auf meine Frage, ob man aufgrund irgendwelcher Schnellschüsse oder spontanen Weblog-Beiträge, die man so online stellt, Rückschlüsse auf die Qualität dahinter ziehen kann. Sicherlich nicht von einem einzelnen Beitrag, einem Kommentar oder einem kurzen Erstbesuch im Blog. Aber im Gesamtkontext bestimmt. Eine Idee, die sicher noch weitergedacht wird.

Marcus Völkel | 23.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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4050 Minuten Design

Boxhorn führte 45 anderthalbstündige Interviews mit Designern aus zehn Städten

Im 10. Boxhorn-Magazin des Fachbereichs Design der FH Aachen finden sich unter anderem 45 Interviews mit Designern aus zehn Städten. Designer aus großen und kleinen Agenturen beantworten die Fragen der Boxhorn-Redaktion rund um die Themen Ausbildung, Studium, Berufsalltag und Zukunft der Designberufe. Nicht nur für Studenten spannend.
[ via Oliver Wrede ]

Marcus Völkel | 23.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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PDF Usability II

FollowUp: Adobes Antwort auf Nielsens Unfug

Adobe ist beleidigt: Nielsen verzapfe mit PDF: Unfit for Human Consumption den gleichen unsachlich aufgewärmten Unfug wie schon vor zwei Jahren. Robert McDaniels von Adobe untermauerte gestern prominent, was ich schon letzte Woche in PDF Usability geschrieben habe: Wenn dem User die Möglichkeit genommen wird, das PDF angenehm und effizient zu nutzen, dann liegt das nicht am PDF, sondern am Ersteller. Als Zusatzangebot zu bestehenden Inhalten macht PDF durchaus Sinn. Sicher hat das PDF-Format an sich mit Usability-Problemen zu kämpfen. Aber es ist kurzsichtig und ignorant, ihm deshalb die Online-Existenzberechtigung entziehen zu wollen.

Many of the »PDF Usability Crimes« you cite have nothing to do with Acrobat or PDF but are the result of poor design choices. Most of same arguments about poor navigation, large file sizes, and excessive text blocks can be used to describe poorly designed HTML as well. There are some very valid reasons for using PDF's online as opposed to HTML.

Die deutsche Übersetzung des Nielsen-Beitrags PDF Usability-Verbrechen ist jetzt übrigens online (danke, Peter).

[ via webword.com ]

Marcus Völkel | 23.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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21.07.2003

Unser Wissen ist weg

ARGH! THE DAILY ERROR

Aschenputtel-Effekt bei real.com: Wer real.com in Deutsch lesen mag, sieht sich vor lauter Hürden gestellt. Man muss real.com jedoch zugute halten, dass man dort im Moment das Wissen verloren hat und kräftig auf der Suche nach der eigenen Wissensdatenbank ist.

Weiterlesen: Unser Wissen ist weg.

Marcus Völkel | 21.07.03 | Daily Error | Trackbacks: 0 |

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17.07.2003

Making Of: The Plagiat

Dumm geklaut hält nicht lang

Lieber M. W.,

ich freue mich, dass Ihnen mein Layout, meine Farben und mein Stylesheet so gut gefallen (Link entfernt), dass Sie sogar meinen Quellcode kopieren und alle Ihre Testaufrufe in meinen Logfiles landen.

Wie Sie auf meinen Seiten sehen können, fallen Bestandteile dieses Weblogs unter das Urheberrecht. Ich gestatte Ihnen jedoch gerne, das Layout weiter zu verwenden, wenn Sie deutlich sichtbar auf jeder Seite einen Link auf mein Weblog mit meinem Namen versehen. Sie dürfen sich sogar an meinen Inhalten bedienen - aber bitte niemals ohne den Hinweis auf Verfasser und Quelle. So macht man das heutzutage.

Viele Grüße nach Hamburg und viel Erfolg mit Ihren konkurrenzlos günstigen Videos!

PS: Wenn Sie sich schon so hemmungslos bedienen, achten Sie doch wenigstens darauf, dass alle Ihre Aufrufe nicht in meinen Logfiles landen. Schauen Sie mal in Ihren Sourcecode:



oder



Das hat bei Ihnen nichts zu suchen! Nein, wirklich nicht! Und mir gefällt das auch nicht, Ihnen andauernd einen Error 403 (Forbidden) unterzujubeln. Punkt.

Update: (18.07.) Nach einer schriftlichen Entschuldigung und einem klärenden Telefonat habe ich Namen und Links entfernt. Mehr Statements in den Kommentaren.

Marcus Völkel | 17.07.03 | Internes | Trackbacks: 3 |

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16.07.2003

Such, Kunde, such!

NEU: ARGH! THE DAILY ERROR

So geht suchen: Heiko Schröder aus Leipzig schickt mich heute zu sportscheck.com. Mal abgesehen davon, dass der Suchen-Button gar kein Button ist, sondern aussieht wie ein Navigationselement: Die Fehlertexte erst schaffen die vollendete Verwirrung. Auf der Suche nach Polar A3 will man dem Besucher beispielsweise weismachen: »Ihr Suchbegriff 'Polar A3' ist zu kurz, er muss mindestens 4 Buchstaben enthalten.« Ähm...? Unter dem Eingabefeld die rettende Hilfe: So geht suchen. Prima, was so alles geht!

Sportscheck Suchformular

Lustig auch: das Favicon. Oder sich sportscheck.com in Mozilla oder Safari ansehen. Nein, keine Screenshots. Das wäre gemein. Außerdem stehe ich dort in der Kundenkartei und will nicht noch länger auf meine Klamotten warten...

Härtegrad: AAAArgh!

The Daily Error ist ein fortlaufend aktualisiertes augenzwinkerndes Sammelsurium an Usability-Problemen, die mir im Web oder sonstwo begegnen. Der Härtegrad des Erlebens wird dabei ganz subjektiv auf einer Argh!-Skala von einem bis sechs A bewertet (wobei sechs A furchtbar mies sind). Ganz besonders freue ich mich über Links mit einer Kurzbeschreibung. Einfach zuschicken!

Marcus Völkel | 16.07.03 | Daily Error | Trackbacks: 0 |

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Relauncheria: Fireball!

Endlich auch mal was kapiert

Fireball relaunched

Statt neidisch auf der übermächtigen Konkurrenz herumzuhampeln (Sahnetorte-statt-Googlehupf), besinnt sich Fireball endlich auf das, wovon eine Suchmaschine leben kann: Besucher, die was finden wollen. Geht sogar schnell. Habt ihr wirklich gut gemacht. Nun gehört auch Fireball zu der Riege der Suchmaschinenbetreiber, die sich ein Wir haben's kapiert! auf die Stirn pöppen dürfen. Jetzt müsst ihr euch nur noch um die Algorithmen kümmern. Den Index. Und die Glaubwürdigkeit. Dann lernt vielleicht sogar einmal Yahoo von euch! Wär doch was.
[ via Klaus Schallhorn ]

Marcus Völkel | 16.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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14.07.2003

PDF Usability

Aschenputtel PDF: Zehn kleine Empfehlungen

Jetzt ist das Sommerloch auch bei Jakob Nielsen angekommen: PDF: Unfit for Human Consumption lautet der Titel seiner aktuellen Alertbox. Nielsen sagt, stark verkürzt: PDF sollte ausschließlich für den Druck verwendet werden, aber auf gar keinen Fall zur Bildschirm-Präsentation. Er schimpft PDF sogar the monster from the Black Lagoon. Das ist natürlich großer Unsinn. PDF mag für viele ein hässliches Aschenputtel sein, aber wenn man es mal genauer anschaut, offenbart es schnell seine ganze Schönheit.

Weiterlesen: PDF Usability.

Marcus Völkel | 14.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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13.07.2003

Gratwanderung Business Blogs

Ein Monat Usability Inside

Robert Basic fragt: Sind Blogs eine geeignete Werbeform? [...] Allerdings: Wenn alle Unternehmen einen Blog verwenden und dazu die Inhalte PR-mäßig professionalisieren, geht sowohl die Authentizität wie auch das Besondere verloren. Dann bringen Blogs an Mehrwert kaum etwas. Es ist also wie immer eine diffizile Gratwanderung.

Auf seine Bitte wollte ich einen kurzen Kommentar schreiben à la: Im Großen und Ganzen sehe ich es genauso wie Robert. Weil's dann aber mal wieder ein wenig mehr wurde, blogge ich meine Antwort auf seinen Beitrag im MEX-Blog lieber hier.

Weiterlesen: Gratwanderung Business Blogs.

Marcus Völkel | 13.07.03 | Internes | Trackbacks: 1 |

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12.07.2003

Abenteuer Flugbuchung

Oder: Warum Brief-Beschwerden nicht bei der Lufthansa ankommen

Weil Hapag Lloyd Express gestern peinliche Dinge widerfahren sind, landen heute neben HLX auch gleich die Lufthansa und Germania im Visier. Nach München fliege ich immer mit der Germania. Da ich aber die Webadresse nicht im Kopf habe (nein, es ist nicht germania.de oder germania.com, den Frust hatte ich schon hinter mir), gebe ich in Google germania berlin münchen ein (Berlin – München ist eine der Hauptflugstrecken der Germania). Ich finde alles auf den ersten fünf (!) Seiten, aber nicht die Website der Germania.

Weiterlesen: Abenteuer Flugbuchung.

Marcus Völkel | 12.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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10.07.2003

Nur Top-Treffer gefragt

Suchmaschinennutzer besuchen nur die ersten drei Treffer

450.000 Anfragen auf der Suchmaschine AllTheWeb.com wurden von der Penn State School of Information Sciences and Technology in einem Zeitraum von 24 Stunden analysiert: Impatient Web Searchers Measure Web Sites' Appeal In Seconds. Dabei kristallisierte sich heraus, dass nur die ersten drei Treffer angeklickt werden. 80 Prozent gaben sich damit zufrieden; jeder zweite besuchte sogar nur eine einzige Seite aus den Suchergebnissen. 20 Prozent bleiben höchstens eine Minute lang auf der gefundenen Seite (siehe hierzu auch Infofresser unterwegs). Was sagt uns das?

Weiterlesen: Nur Top-Treffer gefragt.

Marcus Völkel | 10.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 1 |

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Virtuelle Nichtexistenz

JETZT NEU: ARGH! THE DAILY ERROR

WLab Javascript-Fehler

W-Lab Onlineforschung Potsdam ist eine spannende und von mir regelmäßig besuchte Website. In praktischer Feldforschung wird hier untersucht, wie man seine Besucher wirklich überrascht: »Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an!« Leute, das ist meine gültige E-Mail-Adresse. Entgegengesprungen beim Bestellen des Newsletters auf W-Lab Onlineforschung.
Härtegrad: AAArgh!

The Daily Error ist ein fortlaufend aktualisiertes augenzwinkerndes Sammelsurium an Usability-Problemen, die mir im Web oder sonstwo begegnen. Der Härtegrad des Erlebens wird dabei ganz subjektiv auf einer Argh!-Skala von einem bis sechs A bewertet (wobei sechs A furchtbar mies sind). Ganz besonders freue ich mich über Links mit einer Kurzbeschreibung. Einfach zuschicken!

Marcus Völkel | 10.07.03 | Daily Error | Trackbacks: 0 |

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08.07.2003

Akademie für Publizistik mit Ethikrat

Zum journalistischen Beruf gehören moralische Zweifel

Die Hamburger Akademie für Publizistik e.V. hat auf ihrer Website einen Ethikrat ins Leben gerufen. Journalisten können bei moralischen Zweifeln oder ethischen Bedenken um Rat fragen; einmal monatlich werden die Antworten des Ethikrats veröffentlicht. Mitglieder des Ehtikrats sind unter anderem so illustre Personen wie die Justiziarin vom Spiegel, Dorothee Bölke, Dr. Bernhard Debatin, Professor für Publizistik an der Scripps School of Journalism in den USA, und Dr. Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung.

Da sieht man übrigens mal wieder, unter welchen Umständen Blocksatz überhaupt rein gar nicht für den Einsatz im Web geeignet ist. Hauptsache, das CMS funktioniert. Aber: Lesen kann man sowas nicht.

Marcus Völkel | 08.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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Mir geht's Berlin?!

Reinhard Siemes schreibt über die "Stadt der Liegenden"

Mir gehts Berlin»Das Plakat ist weder Werbung noch Anzüglichkeit. Sondern bestes Weddinger Kabarett. Schon das Sätzchen Mir geht's Berlin: ein absoluter Brüller. Da stelle ich mir unweigerlich einen Touristen aus Hamburg vor, der neben der Liegenden genächtigt hat und beim Aufstehen über das Brandenburger Tor gestolpert ist, wahlweise über den Bären. Jetzt liegt er mit gebrochenem Knöchel in der Charité, der Chefarzt fragt bei der morgendlichen Visite Wie geht es uns denn heute? – Mir geht's Berlin, antwortet der. Und das Stethoskop kriegt vor Lachen einen Darmverschluss.«

Werber-Urgestein Grandmaster Text Reinhard Siemes im Tagesspiegel über Hauptstadt-Werbung und den neuen Claim der Agentur »Die Brandenburgs«: Mir geht's Berlin. Jetzt lesen!

Marcus Völkel | 08.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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07.07.2003

Feuer brennt grün

Grün: Neue Trendfarbe im Screendesign?

Seit dem 6. Januar 2001 lodert Feuer grün. Ebenfalls seit 2001 entgegnet man auch der Rezession designtechnisch am besten mit Neongrün. Im neuen Jahrtausend begeben sich Designer auf die Suche nach neuen Farben und Ausdrucksformen für Leidenschaft, Feuer oder Kreativität – und landen bei Technology, Magic and Outer Space. So ganz allmählich entwickelt sich Neon- oder Alien-Grün in Verbindung mit warmen, dunkel gedeckten Farben zu einem echten Trendsetter. Grün ist nämlich einfach eine großartige Farbe...

Weiterlesen: Feuer brennt grün.

Marcus Völkel | 07.07.03 | Usability | Trackbacks: 23 |

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05.07.2003

Relauncheria in Orange

WorldWideKlein feat. The Very Large Orange

WWK Logo

Seit 16:28 Eastern Daylight Time orangenfrisch relauncht: worldwideklein.com. Gerade gestern wollte ich noch darüber bloggen, dass Orange jetzt trendgerecht von Grün abgelöst würde und warum das gut sei. Aber jetzt sehe ich es wieder: Orange ist einfach eine schöne Farbe! Bloß in der Header-Grafik fehlt mir was, jetzt komm ich drauf: vielleicht ein »R«?
[ via IT&W ]

Marcus Völkel | 05.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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Reiner Text: barrierefrei?

Nur-Text-Versionen sind keine Alternative zum eigentlichen Angebot

Rollstuhl IconAuf wob11.de, dem Informationsportal des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik AbI, erklärt ein Artikel, warum Nur-Text-Versionen als Alternative zum eigentlichen Angebot keine Lösung im Sinne der BITV sind.

Die wesentlichen Argumente lauten, dass der Gedanke der Barrierefreiheit sich nicht nur an Blinde richtet, sondern an alle – nicht nur an farbenblinde, sehgeschädigte, motorisch behinderte Menschen...

Weiterlesen: Reiner Text: barrierefrei?.

Marcus Völkel | 05.07.03 | Accessibility | Trackbacks: 0 |

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Peewees Blindtext

Lorem Ipsum, die kleine Copy und die heimtückischen Werbetexter

Blindtexte wie das klassische Lorem Ipsum haben in deutschsprachigen Texten den Nachteil, dass sie die Anmutung echter Texte nicht nachbilden können. Phantasietexte sind zwar großartig und lustig zu lesen, erfüllen jedoch bestenfalls eine Platzhalterfunktion. Ein guter Blindtext ist aber nicht nur Platzhalter: In der Originalsprache erzeugt er vielmehr eine realistische Vorahnung auf das, was später live zu sehen ist. Er erlaubt ein Urteil über die Wirkung und die Lesbarkeit der kommenden Texte, wie harmonisch sie sich ins Design einfügen und ob die Laufweite und der Schriftschnitt stimmig sind. Inhalt wird ihm nicht zugestanden – aber langweilig muss er trotzdem nicht sein, wie der folgende (trotzdem sinnlose ;-) Blindtext beweist.

Weiterlesen: Peewees Blindtext.

Marcus Völkel | 05.07.03 | Usability | Trackbacks: 1 |

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04.07.2003

Schwobifying mid Abacho

Die Muldifunkzionssuchmaschine schbrichd jedzd mehrere Schbrachen

Die PR-Abdeilung vo Abacho.de benedrierd joo nichd nur in ledzder Zeid mid überflüssige Pressemiddeilunge à la bei uns kann man viel gewinne und oi Übersedzungsmaschine hend wir jedzd auch. Heide hedd's mir nun gereichd und ich hend dadsächlich auf de Link gekliggd. Und siehe da: Abacho.de übersedzd jedzd au ins Schwäbische. Das isdchd mir jedzd de Link doch werd.

Abacho Schwobifying – jedzd au in Ihrer vernachlässigde Suchmaschine.

Marcus Völkel | 04.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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03.07.2003

Newsletter-Kommunikation

Worst Practice E-Mail-Kommunikation

Frisch abbestellt habe ich den VNR-Beratungsletter des Verlags für die deutsche Wirtschaft AG. Warum? Primär deshalb, weil ich mich dort nicht kompetent beraten fühle. Sekundär deshalb, weil man nicht nur mich ärgert, wenn man offenbar keine Ahnung hat, wovon man schreibt. Und drittens, weil deren Newsletter so aussehen, als wären sie frisch mit Outlook Express kammgequotet worden (übrigens ist MS Outlook kein Browser).

Problem 1: Zeilenumbruch erst nach 105 Zeichen zerstört das Layout. Die meisten E-Mail-Programme sind standardmäßig auf einen Zeilenumbruch nach 72 Zeichen eingestellt, und das hat seinen Grund.

Weiterlesen: Newsletter-Kommunikation.

Marcus Völkel | 03.07.03 | Usability | Trackbacks: 0 |

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Buttonized

Steal these buttons!

Steal these Buttons taylored for your needs - by Taylor from gtmcknight.com. Total button count: derzeit 839! In den nächsten Tagen gibt es sicher die ein oder andere Scroll-mich-tot-Buttons-bis-zum-Abwinken-Leiste zu entdecken...
[ via Dr. Web Weblog ]

Marcus Völkel | 03.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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02.07.2003

Lizenz zum Grillen

HEINZ Ketchup gewinnt den Multimedia Award

Congratulations! Tita von Hardenberg hat heute in Berlin den Gewinnern des 8. Deutschen Multimedia Awards 2003 gratuliert. Mit 347 eingereichten Beiträgen konnten die Veranstalter wieder einen leichten Anstieg verbuchen. Warum Bacardi Deutschland einen Preis erhalten hat, konnte mir hier keiner erklären.

Heinz' Barbi Q

Weiterlesen: Lizenz zum Grillen.

Marcus Völkel | 02.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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Kein Vertrauen in E-Shops

Online-Shops kämpfen mit Vertrauensdefiziten

Weil sie die Waren vor dem Kauf weder prüfen noch begutachten können, verweigert jeder zweite Surfer den Einkauf im Web (das haptische Problem, nichts in der Hand halten zu können, hält sie vom Kauf ab). Jeder Dritte behauptet, mit den Angeboten realer Geschäfte zufrieden zu sein (was in meinen Augen lediglich ein vorgeschobenes Argument darstellt). Rund 30 Prozent hingegen haben Angst vor Datenmissbrauch (was nicht unbegründet ist; P3P und Datenschutzbeauftragte sind in deutschen Unternehmen noch immer Fremdwörter). 28 Prozent kaufen nicht online, weil sie Beratung und Service vermissen (was unter anderem eine Frage der Content Usability ist: Ein Haufen Ausrufezeichen, austauschbare Schlagwörter und am Kunden vorbeischießende Selbstbeweihräucherung machen nicht wirklich einen Kaufreiz aus).

Weiterlesen: Kein Vertrauen in E-Shops.

Marcus Völkel | 02.07.03 | Netzwelt | Trackbacks: 0 |

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Happy Toilets

User-friendly toilets in Schiphol, Amsterdam

Das ist dem Spiegel eine 1500-Zeichen-Meldung wert: In Singapur gibt es jetzt saubere Toiletten. Mit Foto von begeisterten Journalisten. Schlicht und sauber sollen sie sein – und mit Riesencomics dekoriert. Natürlich erklärt auch eine aufwändige Broschüre den Sinn und die Wichtigkeit der Aktion, und wir lernen dabei endlich, dass wir drei Jahre unseres Lebens auf dem Klo verbringen. Also sollten wir sagen: Wow, das ist ein tolles Klo! Das habe ich aber erst ein einziges Mal gesagt – auf Schiphol Airport in Amsterdam.

Weiterlesen: Happy Toilets.

Marcus Völkel | 02.07.03 | Diverses | Trackbacks: 0 |

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