Archiv: Juni 2003
30.06.2003
Infofresser unterwegs
Nielsen: Why Google Makes People Leave Your Site Faster
In seiner neuesten Kolumne erklärt Jakob Nielsen heute, warum sich Web-Surfer wie wilde Tiere verhalten: Informavores übersetze ich mal lapidar mit Infofresser. Google SERPs versehen dabei die einzelnen Ergebnisse mit dem Infoduft, den die Infofresser auf ihrer Jagd nach Infobeute schnuppern. Je besser die Beschreibung und der Linktext, umso stärker verströmt der Link dahinter seinen Duft: Komm, besuch mich! Bei mir gibt's lecker Happa Happa! Mit jedem darauf folgenden Klick muss der Infofresser das Gefühl haben, seine Beute zu schnappen. Sackt die Erfolgskurve ab oder wird der Duft schwächer, gibt der Besucher auf. Um die Ecke wartet schon der nächste Googlehupf...
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29.06.2003
Energie für Zürich!
Mehr Usability für noch mehr Energie/INTERACT 2003
scoreberlin freut sich gleich über drei neue Kunden: Die schweizer Energielieferanten Axpo Gruppe, EKZ (Elektrizitätswerke Kanton Zürich) und AEW Energie AG lassen ihre Websites von uns untersuchen. Benchmark- und aufgabenorientierte Usability-Tests sollen neben Funktionalitäts- und Performanz-Checks insbesondere die Informationsarchitektur, das Interaktionsdesign und die Content Usability unter die Lupe nehmen.
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27.06.2003
Gleichberechtigung? Erst ab 2010.
Frauen arbeiten, Männer spielen
Heute hatte ich ein Belegexemplar des iBusiness ExecutiveSummary vom HighText-Verlag in der Post: Vor wenigen Wochen hatte mich iBusiness-Redakteurin Nicole Comtesse neben Dr. Martina Manhartsberger (Interface Consult), Thomas Mergen, Miriam Yom (eResult) und Evelyne Wrobbel (Lycos) zum Thema Geschlechterspezifische Websites interviewt. Unter anderem wollte Frau Comtesse von mir wissen, ob es hinsichtlich der Usability Unterschiede gibt, wie prinzipielle Frauen- und Männerthemen aufbereitet werden – und ob es überhaupt geschlechterspezifische Unterschiede gibt.
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Usability?!
Was ist das überhaupt?
Usability, Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit, Brauchbarkeit – für diejenigen, die bestimmte Ziele im Web verfolgen und erreichen wollen, ein wichtiges und spannendes Thema. Wer mehr dazu lesen mag, findet auf scoreberlin.de einige Artikel rund um Usability.
Linux Usability
Weg von Windows mit Open Linux Usability Testing
Die von Jan Mühlig geführte relevantive AG hat das Projekt Linux Usability ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Jutta Horstmann und Jan Mühlig werden aufgabenbasierte Tests durchgeführt, die Aufschluss darüber geben sollen, welche Usability-Probleme bei einer Migration zu Linux zu erwarten sind. Im Rahmen der Evaluation sollen Maßnahmen erörtert werden, die die Usability und die Akzeptanz von Linux als Desktopsystem stärken. Die Ergebnisse werden unter der Open Publication License veröffentlicht.
25.06.2003
Google Toolbar 2.0
Beta-Version der beliebten Toolbar gelauncht

Für den MS Internet Explorer ab Version 5.5 steht die Google Toolbar 2.0 Beta zum Download bereit. Die altbekannten Funktionen wurden beibehalten; neu sind der Popup-Blocker, AutoFill und Instant-Blogging: BlogThis erzeugt einen Weblog-Beitrag mit Bezug auf die gerade besuchte Seite. Wer noch nicht bei Blogger registriert ist, kann sich mit einem Klick anmelden.
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Bye bye, Blogger!
Alp Uckan verabschiedet sich aus der Blogosphäre
Danke, dass ihr die Sendung bis jetzt eingeschaltet habt. So trocken und leise endet Alps bislang letzter Beitrag auf uckan.info. Die Zeiten ändern sich, und Alp mit ihnen. Sechs laufende Projekte und neue Interessen wollen gepflegt werden. Also tauch ich ab von der Blogosphäre und konzentriere mich mehr auf meine jetzigen und zukünftigen Projekte. Kein Uckanizing mehr. Still, fast unbemerkt ist das Weblog eines Usability-Experten über »Usability, Accessibility und Chaos-Theorie« zum »Projektblog eines Webworkers« mutiert.
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24.06.2003
Suchmaschinen?!
Studie: Nutzer verstehen Suchmaschinen nicht
Eine heute auf dem Kölner Medienforum NRW vorgelegte Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Universitäten München und Münster weist auf heftige Diskrepanzen in der Kommunikation zwischen Suchmaschinen-Anbietern und ihren Nutzern hin. Zudem scheint das Suchmaschinen-Spamming stark zuzunehmen, sagen 57 Prozent der befragten Betreiber.
Symposion für Informationsdesign
Informationen für den Alltag gestalten
Vormerken: Am 18. Juli lädt der Professor für Ergonomie und Usability, Dr. Michael Burmester, zum 2. Symposion für Informationsdesign nach Stuttgart an die HDM ein. Das Symposion steht unter dem Motto »Informationen gestalten für den Alltag – wenn Disziplinen zusammenarbeiten«.
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23.06.2003
Safari 1.0
Safari endlich fertig
Seit 21:24 Uhr kann der offizielle Safari 1.0 hier runtergeladen werden.
Trend: Boss-Blogging
New York Times entdeckt bloggende Chefs
Ein neuer Trend macht sich breit, sagt die New York Times: Boss-Blogging rules. Immer mehr US-Manager wie Tim O'Reilly oder Alan Meckler scheinen die Vorzüge und Vorteile eines eigenen, persönlichen Weblogs zu schätzen. Besonders lobend heben die Bosse neben dem Marketingeffekt sowohl den PR-Faktor als auch den direkten Kunden- und Händlerkontakt hervor. Bis das hier verstanden wird, wird allerdings (mal wieder) einige Zeit ins Land gehen.
Nachtrag: Bis dahin empfehle ich zur Lektüre Martin Rölls Konferenzbeitrag zur Wiener BlogTalk über Business Weblogs – Ein pragmatischer Ansatz zur Einführung von Weblogs in mittleren und großen Unternehmen (PDF, 281 kb).
[ via intern.de: Chef-Blogs ]
Links, Lesbarkeit und Dopamine
Wann sind lauter Links zuviel?
Kleine und große Merkwürdigkeiten gibt es in Dirk Olbertz' Blog zu lesen. Mir ist dort etwas derart merk-würdiges begegnet, dass es nicht unerwähnt bleiben darf.
Viele gute Weblogs verweisen in Massen auf viele andere gute Weblogs. Ellenlange Seiten werden so gespickt mit einem Haufen Links. Das ist gut, kann man sagen; das bringt Abwechslung, das gibt Haltepunkte, das eröffnet ein Paradies an Möglichkeiten und Wegen hinein ins Irgendwo.
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Addicted?!
Der Bundesweblogister warnt...
Via Heiko Hebig:
You might be addicted to Internet publishing if you check your referer logs more often than email. You might be suffering from blurred reality if search engine referrers are a common discussion topic for you and your friends.
Hm, mal sehen: Ich kenne den IP-Range von Colt Telecom auswendig (Telefonnummern und Geburtstage kann ich mir dagegen kaum merken...). Ich rede mit sanfter Stimme zu meinem Mac. Ich mache mir Sorgen über ausbleibende Googlebot-Besuche (und schiebe die Schuld auf's Wetter, wenn der Traffic niedriger ausfällt als üblich). Ich versuche den Verkehrspolizisten davon zu überzeugen, dass der Google-Dance verheerendere Auswirkungen haben kann als die kleine Verkehrsübertretung an der roten Ampel. Ich denke »Apfel Eff«, wenn ich meinen Schlüssel suche, und kreische »Apfel Zett!!«, wenn ich meinen Kaffee verschütte.
Klarer Fall also: Ganz normal und nicht süchtig. Trotzdem gut, dass ich wenigstens mit dem Rauchen aufgehört habe. Noch Fragen?
22.06.2003
This is broken!
Was Unternehmen so alles falsch machen können
Mark Hurst, Herausgeber von goodexperience.com, hat vorgestern ein neues Usability-Projekt ins Leben gerufen: This is broken.
Das Projekt möchte Unternehmen dazu bewegen, ihre Sinne für eine angenehme und positive »Customer Experience« zu schärfen, indem es Negativbeispiele aufzeigt, die von Lesern eingeschickt werden. Wer auch immer »broken things« auf seinen Streifzügen durch's Web oder das sonstige Leben entdeckt, schicke sie bitte an Mark Hurst (mark at goodexperience dot com).
[ via Oskar van Rijswijks LOGos ]
18.06.2003
Google PageRank
Script errechnet Google-Pagerank
Die Google-Toolbar gibt es zwar auch für Mozilla. Einziges Manko: Ausgerechnet den Pagerank zeigt die Mozilla-Toolbar nicht an. Aber deshalb extra den MSIE-Anzeiger anwerfen? Meine Feature-Request-Wishlist-Mails an Google und Mozilla.org haben bisher leider nichts gebracht...
Wer nicht auf Windows arbeitet, dem kann jetzt trotzdem geholfen werden: Auf [ URL entfernt* ] befindet sich unten links ein kleines Abfrageformular, das auf CGI-Basis arbeitet und den Pagerank einer Seite errechnet, so wie er in der IE-Toolbar angezeigt wird. Prädikat: nützlich.
Nachtrag:
Nicht alles, was nützlich ist, sollte weiterempfohlen werden. Vor lauter Kyrillisch habe ich gewisse andere Inhalte nicht entdeckt. Vielen Dank für den netten Hinweis.
Guten Gewissens kann ich aber diese fein sortierten und handverlesenen Search Engine Optimization Bookmarklets von Jesse Ruderman empfehlen, die in keiner SEO-Sammlung fehlen dürfen.
[ via Dr. Web ]
17.06.2003
Lycos: Mal wieder relauncht
Web-Community-Portal frisch aufgeräumt
Schon gemerkt? Die Relauncheria greift um sich. Heute hat's (schon wieder) Lycos erwischt. Aber hallo.

»Meet you there« lautet der neue Claim, mit dem die neue Website präsentiert wird. Wie hieß eigentlich der alte? Hm, auch der neue ist ein aussichtsreicher Kandidat für Hippocampus-Ultrakurzzeit-Abfallprodukte. Da hat sich die Marketingabteilung aber mal wieder mächtig durchgesetzt (Senior Director Product Management Erik Friemuth verspricht sich davon eine »höhere emotionale Gesamtaufladung des Gesamtportals«). Der Hund war auch mal besser. ...
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Benutzerführung: Vollnavigation
Erweiterte Navigationsarchitektur: Voll verwirrend oder voll nützlich?
Dr. Web fragt gerade seine Leser: Was wäre, wenn Dr. Web eine erweiterte Vollnavigation hätte?
Über eine intelligente Benutzerführung machen sich Designer und Konzeptioner schon seit der Geburt des Webs ihre Gedanken. Mit der Zeit ändern sich nicht nur Trends, sondern auch Gewohnheiten, die User Experience.
Vor gerade mal zwei Jahren fühlte sich ein Großteil der User abgeschreckt durch zuviele Informationen in der Navigation – Verwirrung war die Folge. Usability-Mythen wie die Drei-Klicks-zur-Information-Regel oder von der Navigation, die maximal sieben Elemente beinhalten dürfe, wurden geboren und hielten Einzug in die Köpfe benutzerorientierter Webautoren. ...
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16.06.2003
Quo vadis, WWW?
Seit kurzem gibt Google unter ein und derselben URL unterschiedliche Inhalte aus - je nach IP des Besuchers
»Das Ende des WWW« tituliert KerLeone in seinem Artikel eine Beobachtung, die erst bei näherer Betrachtung ihre Bedeutung offenbart:
Man gebe einfach www.google.com in seinen Browser ein. Es erscheint zwar tatsächlich Google in englischer Sprache. Aber es ist nicht die Google-Seite, die Amerikaner, Italiener oder Indonesier zu sehen bekommen. (...) Damit gibt es für einen Großteil der Deutschen keine Möglichkeit mehr, die echte amerikanische Google-Seite aufzurufen, außer über Proxy-Dienste.
[ Mosaikum via Martin Röll ]
Bedenklich dabei ist, dass unterschiedliche Inhalte offenbar IP-gesteuert ausgegeben werden, ohne dass der User einen Einfluss darauf hat. Und schon ist es vorbei mit der universalen Zugänglichkeit im Web.
Suchmaschinen tragen eine hohe Verantwortung, sobald sie so stark frequentiert werden wie Google. Sie tragen einen hauptsächlichen Teil mit dazu bei, Vertrauen ins Web aufzubauen. Doch wie sieht es aus mit ihrer Vertrauenswürdigkeit?
15.06.2003
Simpletrack Trackback
Man braucht kein Trackback, um Trackback-Pings zu senden
Trackback kommt entweder mit MovableType oder man implementiert es nicht ganz unumständlich per Hand. Adam Kalsey hat sich dieser Situation angenommen und mit Simpletracks ein grafisches Interface für all jene entwickelt, die auch ohne installiertes Trackback pingen wollen.
[ Schockwellenreiter via MovableBlog ]
14.06.2003
TUI.de - Nix mit Safari
Wer auf TUI.de Last-Minute-Reisen mit Safari buchen will, dreht sich im Kreis
Drei Neukunden auf einmal haben wir frisch ins Boot geholt (AXPO Gruppe, AEW Energie AG und die EKZ Elektrizitätswerke Zürich; mehr dazu bald hier.) Das muss gefeiert werden – am besten mit einem kleinen Kurzurlaub in letzter Minute.
Wer TUI.de mit dem »falschen« Browser (in diesem Falle Safari v74) besucht, dreht sich ganz schnell nur noch im Kreis.
Der Punkt »Last Minute & More« ist zwar schnell gefunden und auch angeklickt. Anstelle eines Haufens unglaublich günstiger fernwehverursachender Reiseangebote findet sich jedoch nur die lapidare Aufforderung: ...
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13.06.2003
Fortschrittsbalken
Timo Gnambs erörtert sinnvolle Einsätze eines Fortschrittbalkens in Fragebögen
Positiv erwähnte ich vorgestern die Fortschrittsbalken im Fragebogen des Münsteraner Forschungsprojekts über Weblogs.
Timo Gnambs drückt nun aus, weshalb ich den Fortschrittsbalken »gut (aber nicht schön)« fand. ...
Weiterlesen: Fortschrittsbalken.
12.06.2003
Der empathische Mac
Fehlertoleranz* im Macintosh: Es ist ein Fehler aufgetreten. Leider.

Meinem Mac tut es leid, wenn ein unbekannter Fehler auftritt.
*) Ein Dialog ist fehlertolerant, wenn das beabsichtigte Arbeitsergebnis trotz erkennbar fehlerhafter Eingaben entweder mit keinem oder mit minimalem Korrekturaufwand durch den Benutzer erreicht werden kann.
ISO Norm 9241, Teil 10, Grundsätze der Dialoggestaltung; 5.: Fehlertoleranz
Und da soll mich noch einer fragen, wie es sein kann, dass Apple-User eine emotionale Beziehung zu ihrem Mac aufbauen.
11.06.2003
Forschungsprojekt Weblogs
An der Uni Münster werden Weblogs in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung gestellt.
Nur 10 Minuten dauert die anonyme Befragung von Weblog-Anbietern, die im Rahmen des »Forschungsprojekt Angebotstypen im World Wide Web« am Münsteraner Institut für Kommunikationswissenschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Neuberger stattfindet.
Gut (aber nicht schön) fand ich auch den Fortschrittsbalken im Fragebogen.
Eine Welt ohne Gesichter
Zwei Millionen Deutsche können keine Gesichter erkennen.
Neben sehschwachen, seh-, farben- und nachtblinden gibt es noch Menschen, die sich selbst als »gesichtsblind« bezeichnen: Prosopagnostiker können zwar sehen, aber Gesichter nicht als fremdes oder bekanntes Antlitz erkennen. Erst die Stimme schenkt Aufschluss darüber, wer das Gegenüber ist.
Der Prosopagnosie-Experte Dr. Thomas Grüter schätzt den Anteil der »Gesichtsblinden« auf erhebliche zwei Millionen Menschen. Der Verlust an Lebensqualität kann schnell zu sozialer Isolation führen. Selbst enge Verwandte werden nur an der Stimme oder anderen auffälligen Eigenheiten erkannt.
Laut Grüter ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass wir in unserem Bekanntenkreis Prosopagnostiker haben, ohne es zu wissen: Vielleicht ist der Bekannte weder zerstreut noch arrogant, der gerade eben auf der Straße an uns vorbeigelaufen ist, ohne uns zu grüßen.
Gerald Traufetter (Spiegel Online):
Welt voller Fremder
Dr. Thomas Grüter, Herausgeber von
prosopagnosie.de
Klarer Blick, klare Botschaft: Neurologen erklären jetzt in »Science«, warum der direkte Blickkontakt so wichtig ist. Alexander Stirn (Spiegel Online):
Erst Blicke verraten die Stimmung.
10.06.2003
Danke, Alp!
Usability, die Netzwelt und so Zeugs
Der erste Referrer brachte gleich die passenden Glückwünsche aus Köln mit sich: [...] Ich hoffe, dass das Weblog ebenso authentisch wird und wünsche einen guten Start! schreibt Alp Uckan.
Na, da würde ich drauf wetten ;-)
Vielen Dank und viele Grüße nach Köln - über den Link habe ich mich sehr gefreut!
Wer glaubt den Werbern?
Nicht mal ein Viertel glaubt politischen Parteien, Werbern und PR-Leuten.
An der Universität Leipzig hat der PR-Professor Günter Bentele eine repräsentative PR-Studie für den Berufsverband DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) erstellt. Das Ergebnis überrascht eigentlich nicht wirklich, aber dafür hat man jetzt was zum Nachlesen: Weniger als 17 Prozent der Deutschen vertrauen PR-Agenturen, Werbern und der Politik. Ob denen noch zu helfen ist?
wuv Studien: PR-Images in Deutschland
DV Backup für Mac OS X
Bis zu 10 GB Daten auf ein DV-Tape, schneller als per DVD - das kann DV Backup für OS X.
Mein neues, ganz persönliches Lieblings-Backup-Tool: DV Backup. 250 k groß, installieren, DV-Cam ans Firewirekabel, die gewünschten Daten per Drag-and-Drop ins Fenster ziehen und backuppen. Funktioniert einwandfrei mit meiner PC 5 (DV-In muss freigeschaltet sein) und PC 100 und ganz normalen DV-Tapes. Auf ein 60-Minuten-Band passen wahlweise 5 GB im Normalmodus und 10 GB im Longplay-Modus. Fantastisch.
Freier Fall gefällig?
Frisch relaunched haben wir die Website von Take Off Fallschirmsport im brandenburgischen Fehrbellin.
Take Off betreibt 30 Minuten von Berlin entfernt eines der größten und beliebtesten Fallschirmsportzentren Deutschlands und beschäftigt erfahrenste Sprunglehrer und Tandempiloten. In einem umfassenden und mehrstufigen Relaunch, der sich noch bis Jahreswende hinziehen wird, haben wir nun den ersten Schritt mit der Neukonzeption und Umsetzung des Bereichs Fallschirmsportschule vollendet.

Jetzt hinsurfen! Take Off Fallschirmsport
Against the Abmahn-Wahn
In seiner Promotion beschäftigt sich der Hamburger Rechtsanwalt Martin Bahr mit Lösungen gegen höher schlagende Abmahnwellen.
Weniger auf Geldschneiderei oder neu erschlossene Einnahmequellen konzentriert sich Martin Bahrs Kritik gegen die Abmahnerei. Besonders kritisiert er das entstandene Goliath-Vorgehen finanzstärkerer Unternehmen gegen kleine Firmen, sie durch hohe finanzielle Belastungen einzuschüchtern.
Auf seiner Website stellt der Idealist (Zitat: Freien, kostenlosen Informationszugang für jedermann) sein Buch kostenlos zum Download bereit. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert. ...
Weiterlesen: Against the Abmahn-Wahn.
We blog!
Vom naiven Tagebuch bis zum hochwissenschaftlichen Diskurs – das Phänomen Blogging will gelernt sein.
... schreibt Kai König in der aktuellen iX. Weblogs: Vom Online-Tagebuch zum Erfahrungsaustausch:
Wer meint, Tagebuchschreiben sei Privatsache, ist nicht auf der Höhe der Zeit. Weblogs machen die Texte nicht nur öffentlich zugänglich, sondern erlauben auch den Aufbau inhaltlicher Netze.
Darauf folgt eine kurze Weblog-Standortbestimmung von Erkenntnissen a la »man findet in Blogs oft nur Vornamen oder Nicknames von Autoren« bis hin zur obligatorisch prognostizierten Kommerzialisierung. Dass der Artikel mit einem Link zum Friedhof der Weblogs endet, gab mir dann doch zu denken. Oder ist es einfach schon zu spät?
Den Artikel gibt's zum Nachlesen auf totem Holz in der iX 6/2003, S. 140, »Internet-Infos« oder zum Draufklicken gleich online inklusive Leserkommentaren:
http://www.heise.de/ix/artikel/2003/06/140/
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